Brochenzeller Senioren feiern ein gelungenes Frühlingsfest

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Die Küchenliederleute aus Ravensburg tragen ihr Scherflein bei zum Gelingen des Frühlingsfestes der Brochenzeller Senioren.
Die Küchenliederleute aus Ravensburg tragen ihr Scherflein bei zum Gelingen des Frühlingsfestes der Brochenzeller Senioren. (Foto: ce)
Schwäbische Zeitung
Christine Ehmann

„Wenn der Frühling kommt, von den Bergen schaut, wenn der Schnee im Tal und von den Hügeln taut, wenn die Finken schlagen und zu Neste tragen, dann beginnt die liebe, goldne Zeit“. Diese „goldne Zeit“ hat auch das Seniorenteam Brochenzell am Donnerstag mit einem Frühlingsfest gefeiert. „Schön, dass sie wieder so zahlreich gekommen sind“, begrüßte Uschi Keller-Weishaupt die vielen Gäste im Gemeindehaus St. Jakobus. „Da wir dieses Jahr etwas länger auf den Frühling warten mussten, ist es umso schöner, bei sonnigem Wetter mit Ihnen auf den Frühling anzustoßen“, freute sie sich mit den Senioren und dankte Marianne Schwarz für die Zubereitung einer leckeren Frühlingsbowle.

Ein Stück „Dienstbotenkultur“

Wie gewohnt begann der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, bevor die Küchenliederleute aus Ravensburg mit Liedern zum Mitsingen, Moritaten und Bänkellieder für ein kurzweiliges, unterhaltsames Frühlingsfest sorgten. „Die Küchenliederleute gehören zur Museumsgesellschaft Ravensburg, Küchenlieder sind ein Stück ,Dienstbotenkultur’“, erklärte die Mitbegründerin Steffi Kollmus zu Beginn. Typisch für die Küchenlieder sind einfache, balladenhafte Texte und eingängige Melodien, die die Küchenliederleute auch in Brochenzell nach Herzenslust präsentierten und die die Senioren gerne mitgesungen haben.

Karl Schiele an Mundharmonika

Ob „Mein kleiner grüner Kaktus“ von den Comedian Harmonists oder beim Bajazzo „Warum bist du gekommen, wenn du schon wieder gehst“ – die Senioren stimmten mit ein und freuten sich über den herrlichen Nachmittag. Beim schwäbischen Lied „Hon i koi Badengele me“ griff Karl Schiele sogar spontan zu seiner Mundharmonika und begleitete die Küchenliederleute musikalisch. Mit lustigen wie auch schaurig gruseligen Moritaten ging es weiter bis der vergnügliche Mittag mit einer köstlichen Frühlingssuppe vom Wirtshaus Schloss seinen Ausklang fand.

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