„Bloß nach Ochsenhausen?“

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Die Klosterkirche Ochsenhausen beeindruckt die Mitglieder des Kirchenchors von St. Verena.
Die Klosterkirche Ochsenhausen beeindruckt die Mitglieder des Kirchenchors von St. Verena. (Foto: Kirchenchor)
Schwäbische Zeitung

Der Kirchenchor von St. Verena hat sich bei seinem diesjährigen Ausflug nach Ochsenhausen aufgemacht. Davon berichtet der Verein in einem Schreiben.

Der diesjährige Chorausflug war ein Kontrastprogramm zu der dreitägigen Fahrt im vergangenen Jahr. Was, bloß nach Ochsenhausen? Das wird sich so mancher gedacht haben. Die kurze Fahrzeit, die spätere Abfahrt fanden aber viele doch recht angenehm, heißt es in einem Bericht des Vereins. Nach einem gesungenen Morgenlob im Bus konnte es bald zügig losgehen mit der Führung durch die Klosterkirche Ochsenhausen, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Ein echtes Highlight war ein kleines Orgelkonzert, das der Organist exklusiv für die Sänger aus Kehlen gegeben hat. Anschließend führte Direktor Klaus Weigele durch die Landesakademie. Er ist in Kehlen als Solist in Orchestermessen gut bekannt. Die Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg ist ein Fortbildungshaus und ein musikpädagogisches Kompetenzzentrum, das jährlich 40 000 Übernachtungen bewältigt. Nach dem Mittagessen in barockem Ambiente und zwischen Jugendgruppen und fortbildungsbegeisterten Musiklehrern, ging es an die Besichtigungen des Konventgebäudes.

Nach so vielen Eindrücken war für die meisten Pause in einem Gartencafé angesagt. Die Bewegungs- und Frischlufthungrigen wandelten danach auf den Spuren der Mönche am Krummbach entlang. Eine andere Gruppe wollte noch mehr sehen und erfahren und machte sich auf, dem Muschelmuseum einen Besuch abzustatten. Und spätestens nach dem gemütlichen Abschluss in der Brauereigaststätte Farny in Dürren dachte niemand mehr: Was, bloß nach Ochsenhausen?

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