Blick auf werdende Spülmaschine lässt die Schüler staunen

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Abteilungsleiter Marius Stauber führt die Jugendlichen durch die Produktionsräume bei Winterhalter. Besonderes Interesse findet
Abteilungsleiter Marius Stauber führt die Jugendlichen durch die Produktionsräume bei Winterhalter. Besonderes Interesse findet dabei das Innenleben einer künftigen Bandspülmaschine. (Foto: gä)
Karl Gälle

Für viele Schüler der Region ist Ferienzeit gleich „Wissen was geht!“-Zeit. So auch für elf Jugendliche, die sich am Mittwochvormittag im Rahmen der Ferienaktion beim Meckenbeurer Spülmaschinenspezialisten Winterhalter über ihre beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten informiert haben.

„Wissen was geht!“ ist ein seit Jahren erfolgreiches Projekt der Wirtschaftförderung Bodenseekreis in Kooperation mit im Landkreis ansässigen Unternehmen und Institutionen. Startete die Aktion 2004 mit sechs Unternehmen und 130 teilnehmenden Jugendlichen, so bieten heute weit mehr als 40 Unternehmen und Institutionen über 500 Jugendlichen die Möglichkeit zur Information im Vorfeld ihrer Berufswahl. Der Erfolg der Ferienaktion indes basiert auf einer typischen „Win-win-Situation“: So gibt die Wirtschaftförderung den Unternehmen eine Chance, mit zukünftigen Bewerbern in Kontakt zu treten und ihren Betrieb zu präsentieren. Die Jugendlichen ihrerseits erhalten einen wertvollen und für ihre Berufswahl möglicherweise entscheidenden Einblick in den Arbeitsalltag der Unternehmen verschiedener Branchen. Dies wollte denn auch Isea Bernarbi, die die elf Jugendlichen zusammen mit den beiden Personalreferentinnen Pamela Rohloff und Alicia Laub bei Winterhalter durch den Vormittag begleiteten, so sehen: „Ich finde ,Wissen was geht!’ sehr gut und dies vor allem für die Schülerinnen und Schüler, die noch nicht ganz klar sind, welchen beruflichen Weg sie einschlagen wollen. Man kann in die Betriebe hineinschnuppern und bekommt persönlich Kontakt. Dies ist einfach anders und besser als sich ausschließlich mit Informationen aus dem Internet zu bedienen.“

Auch Justine Gut, die die Jugendlichen seitens der Wirtschafsförderung bei ihrem Besuch bei Winterhalter begleitete, stimmt dieser Einschätzung zu.

Informativ und beeindruckend zugleich war für die Jugendlichen der Betriebsrundgang mit dem Leiter der Abteilung Schweißtechnik, Marius Stauber, der die Arbeits- und Produktionsschritte in der Blechfertigung, Schweißtechnik und Montage vorstellte. „Ich bin beeindruckt, wie Spülmaschinen gebaut werden und überrascht, welche Ausmaße sie haben“, sagte der 14-jährige Dominik beim Anblick einer über neun Meter langen und hochmodernen Band-Spülmaschine. Und auch der Blick in eine weitere fast fertig montierte Maschine beeindruckte den ebenfalls 14-jährigen Fabian: „Am spannendsten war für mich zu sehen, wie viel Technik und Elektronik in einer solchen Maschine steckt.“

Ein Videoclip über das 1947 von Karl Winterhalter gegründete Unternehmen, das sich zum Global Player und Marktführer für gewerbliche Spülsysteme entwickelt hat und an insgesamt vier Standorten produziert, leitete zur Information über die bei Winterhalter angebotenen Ausbildungsgänge über. Dabei stellten Auszubildende selbst ihre eingeschlagenen Wege zum Industriemechaniker, Fachinformatiker, Lageristen, Elektroniker und weiteren gewerblich-technischen Berufen vor. Zu Wort kamen auch Studierende der Dualen Hochschule und ein Maschinenbau-Student.

Ein sicherlich positives Feedback an die Wirtschaftsförderung als Veranstalter dürften die Jugendlichen abschließend mit dem Ausfüllen eines Fragebogens gegeben haben.

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