Barbara Zoll leitet nun offiziell Langentrogs Schule

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 Die Schule hat begonnen. Was bei der einen Einrichtung mit mehr, bei der anderen mit weniger Neuerungen einhergeht...
Die Schule hat begonnen. Was bei der einen Einrichtung mit mehr, bei der anderen mit weniger Neuerungen einhergeht... (Foto: rwe)

Abermals gibt es eine Vorbereitungsklasse für Kinder mit Nachholbedarf in puncto Deutsch. Sie kommt an der Albrecht-Dürer-Schule zusammen, wie es seit dem Frühjahr 2016 der Fall ist, wenn zehn Anmeldungen (Minimum) vorliegen. Im Zusatzunterricht werden Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen individuell gefördert – mit dem Ziel, dass sie zunächst teilweise und später vollständig in die Regelklassen übergehen.

An den fünf Grundschulen in der Schussengemeinde (inklusive Don-Bosco-Schule Hegenberg) hat die SZ angeklopft. Die Schülerzahlen waren ebenso von Interesse wie personelle oder strukturelle Entwicklungen. Im Detail:

Albrecht-Dürer-Schule Meckenbeuren: 46 Erstklässler waren es 2017 gewesen, diesmal sind es 33, die zweizügig starten, wie Sibylle Handschuh bestätigt. Die konstante Zweizügigkeit spiegelt sich auch in der Gesamtschülerzahl von 146 (2017: 150) wieder.

Ein Schuljahr des Umbruchs sieht die Rektorin nahen – soll doch im Frühjahr die neue Halle nutzbar sein. „Es wäre toll, wenn wir unser Schulfest darin feiern können“, hofft sie auf die Einhaltung des Zeitplans, zumal: „Hier wird mit Hochdruck gearbeitet.“ Was natürlich auch Lärm und nächste Woche durch Asphaltarbeiten weitere Umorganisationen mit sich bringt. Aber darin ist die Albrecht-Dürer-Schule geübt – etwa was den Sportunterricht angeht. Es hat sich in Kehlen und Brochenzell eingeschliffen, wohin die Kinder mit Unterstützung der Gemeinde und mit dem Bus gefahren werden.

Wird für den Sportunterricht auf März oder April ein neuer Stundenplan nötig, so rückt mit der Halle eine weitere gravierende Neuerung näher – wird dort doch dann das Mittagessen eingenommen. Derzeit werde in der Schulküche in zwei Etappen gegessen, so die Rektorin.

Genutzt wurden die Sommerferien für Reparaturarbeiten, vom neuen Dach der Pausenhalle bis zur neuen Eingangstür. „Immer schöner“ werde die Schule, freut sich Handschuh.

Wilhelm-Schussen-Schule Kehlen: Zweizügig gehen die Erstklässler in Kehlen ins neue Schuljahr, so kann es Rektorin Andrea Rist vermelden. 34 ABC-Schützen sind es - was dem Schnitt der Vorjahre entspricht (abgesehen vom Jahr 2016/17, als Einzügigkeit herrschte). In sieben Klassen sind insgesamt 128 Schülerzahl (Vorjahr 133) gut aufgehoben.

„Unverändert ist die Betreuungssituation“: Das hatte die SZ bereits vor einem Jahr mitgeteilt – und leider ist dies auch 2018 noch immer der Fall. Das Essen wird weiterhin in der Schulküche aus dem Jahr 1990 eingenommen. „Wir sind auf der Suche nach Räumen für die Mittagsbetreuung“, sagt Andrea Rist. Dass im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus Räumlichkeiten frei geworden sind, ist kein Geheimnis – und auch nicht, dass dies für die Schule eine naheliegende Lösung sein könnte.

Allerdings weiß die Rektorin auch darum, dass die neue Belegung der Räume im DGH in ein Gesamtkonzept mit vielen Ideen und Beteiligten passen muss. „Die Gemeinde ist dran“, ist Rists Hoffnung.

Wie sie bestätigt, hatte auch die Schule den Zeltanbau hinter der Halle in Kehlen mitbenutzt. Und wäre davon betroffen, wenn sich für ihn keine Lösung abzeichnet.

Eugen-Bolz-Schule Brochenzell: Nach zwei Jahren Einzügigkeit hatte der neue Schulleiter Lothar Derkorn 2017 als „Einstandsgeschenk“ zwei erste Klassen vorgefunden. Und mit solchen ist Brochenzells Grundschule auch ins Schuljahr 2018/19 gestartet. Was noch vor der Sommerpause nicht so ausgesehen hatte, wie Lothar Derkorn auf SZ-Anfrage bestätigt – doch dank Zugängen sind es nun 31 Erstklässler in zwei Klassen. Insgesamt 113 Kinder gehen damit hier in die Schule, die in den dritten und vierten Klassen einzügig unterwegs ist. Freudig vermerkt Lothar Derkorn, „dass wir nun nach längerer Pause wieder Schwimmunterricht anbieten können“. Was in Eschach möglich ist und wofür sich die Gemeinde sehr eingesetzt habe.

Als weiteren Schwerpunkt sieht er im neuen Schuljahr an, den Medienentwicklungsplan voranzubringen – sprich digitale Techniken vermehrt zu nutzen.

Eduard-Mörike-Schule Langentrog: Seit Kurzem ist es offiziell: Barbara Zoll ist in Nachfolge von Angelika Hahn zur Schulleiterin ernannt worden, nachdem sie diese Stelle seit einem Jahr kommissarisch besetzt hatte. Barbara Zoll kennt die kleine Grundschule – mit Unterbrechungen – seit 2009.

„Wir sind größer geworden“, kann sie mit Blick auf das neue Schuljahr 2018/19 vermelden. Zwar sind es weiterhin zwei gemischte Klassen in der Grundschule, die den Oberen Bezirk abdeckt – die Schülerzahl aber ist von 34 auf 42 gestiegen.

In der Kombination aus Klasse I und II sind es 25 Schüler, darunter 13 Erstklässler (2018: elf, 2017: acht). In jahrgangsübergreifenden Klassen gilt 25 als Klassenteiler (sonst 28) – ab 26 müsste die Klasse geteilt werden. In der gemischten Klasse der „Älteren“ tummeln sich 17 Buben und Mädchen.

Auch im neuen Schuljahr soll es – wie seit dem Herbst 2011 – eine Außenklasse der Don-Bosco-Schule in Langentrog geben. Sie wird mit drei Schülern bestückt sein.

Don-Bosco-Schule Hegenberg: In Nachfolge von Wolfgang Közle leitet Manfred Kohler seit dem Vorjahr die Schule, die in der Trägerschaft der Stiftung Liebenau steht. Als sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit unterschiedlichen Schwerpunkten und mit mehreren Außenklassen ist sie für rund 150 Lernende zuständig – davon drei in Langentrog.

Hat sich Manfred Kohler zufolge an den Standorten nichts verändert, so ist die Don-Bosco-Schule mit im Boot, wenn gegen Monatsende die Tagesklinik für Kinder und Jugendliche an der St. Lukas-Klinik ihre Türen öffnet. Acht Plätze sieht sie vor, und damit die Kinder und Jugendlichen (zwischen fünf und 15 Jahren, so das Konzept) keinen Schulunterricht versäumen, ist die Hegenberger Einrichtung gefragt.

Abermals gibt es eine Vorbereitungsklasse für Kinder mit Nachholbedarf in puncto Deutsch. Sie kommt an der Albrecht-Dürer-Schule zusammen, wie es seit dem Frühjahr 2016 der Fall ist, wenn zehn Anmeldungen (Minimum) vorliegen. Im Zusatzunterricht werden Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen individuell gefördert – mit dem Ziel, dass sie zunächst teilweise und später vollständig in die Regelklassen übergehen.

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