Bürgermeisterin teilt ihre Zukunftsvisionen für Meckenbeuren

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 Schmökern im eben erschienenen Jahresbericht, das tun Bürgermeisterin und Stellvertreter hier symbolhaft für den Fotografen – g
Schmökern im eben erschienenen Jahresbericht, das tun Bürgermeisterin und Stellvertreter hier symbolhaft für den Fotografen – gibt es doch an diesem Abend reichlich, worüber es sich auszutauschen lohnt. (Foto: Roland Weiß)

Deutlich bemerkbar: Nicht nur von der Bürgerschaft dürfen und sollen Ansätze kommen, auch Elisabeth Kugel selbst will Akzente setzen. Ein erster Blick auf ihre „hehren und anspruchsvollen Zukunftsvisionen“ machte den Mittelteil ihrer Rede aus – beginnend bei den Gedanken zu einer „interkommunalen Marketing-Strategie“ (siehe Haupttext). Weitere Impulse:

  • Ebenfalls zum Einzelhandel: „neue Ladenkonzepte entwickeln, die Genussfaktoren, Entspannungsangebote und attraktive Produkte kombinieren“
  • „Unsere Jugendbeteiligung ist im Aufbau. Aber da geht noch mehr.“ Persönliches Engagement in der Politik sei die „beste Prophylaxe gegen extreme Chaoten und Weltvereinfacher von rechts und links“.

  • Und auch ein Seniorenrat würde Meckenbeuren gut anstehen.“ Zumal Kreativität und Solidarität gefragt seien, um die angemessenen Lebens- und Wohnformen im Alter zu entwickeln.“

  • Raunen, Applaus und „Oho“ mischten sich bei der Aussage: „Mein Traum ist, dass es in Zukunft keinen Meckenbeurer mehr gibt, der nicht mindestens ein Ehrenamt wahrnimmt, ob punktuell oder dauerhaft. Ich sehe es als unerlässlich an, unserer Bevölkerung auf verschiedenen Wegen bewusst zu machen, wie notwendig, erfüllend und persönlich bereichernd ein Ehrenamt ist (...).“

  • Beim Blick auf „unsere Vereinslandschaft“ stellte sich ihr eine Frage, „die das Angebot facettenreicher machen könnte: Wäre es zum Beispiel auf den Gemeindesport bezogen nicht sinnvoll, wenn man mehr abstimmen und spezialisieren würde“. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten ließen sich auch neue Sportarten aufnehmen, mit der Folge: „Verein A macht Fußball für alle, Verein B Leichtathletik, Verein C Turnen und so weiter. Im Bereich der Kursangebote läuft hier ja bereits eine gelungene Ergänzung aller drei Sportvereine.“

  • Gedanken drehten sich auch darum, wie Neubürger begrüßt werden sollen – etwa sie „aktiv einladen zu einem Empfang, bei dem die Gemeinde sich präsentiert mit ihren Dienstleistungen, Angeboten, Vereinen, Themen“.

  • Als eines von „zwei Lieblingsprojekten für die Zukunft“ ging die Bürgermeisterin auf die Schussen ein: „Machen wir unsere Schussen zum Erlebnisraum. Planen wir einen Rundweg entlang der Schussen, inklusive Badestellen und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Generationen im Grünen.“

  • Lieblingsprojekt Nummer 2: die Ortsmitte Meckenbeuren. „Streben wir für Meckenbeuren eine Ortsmitte mit Aufenthaltsqualität an. Mein langfristiges Ziel ist eine verkehrsberuhigte Zone zwischen Alter Schmiede-Platz und St. Georg sowie zwischen der Marienstraße und dem Bahnhofsplatz. Das wäre eine Unterstützung für unseren Einzelhandel, das wäre ein Zentrum mit kreativen Möglichkeiten für Gastronomie, Kultur, für Jung und Alt.“ (rwe)

Elisabeth Kugel hat beim Bürgerempfang in Meckenbeuren einiges zu sagen gehabt – auch zur B30-neu.

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Deutlich bemerkbar: Nicht nur von der Bürgerschaft dürfen und sollen Ansätze kommen, auch Elisabeth Kugel selbst will Akzente setzen. Ein erster Blick auf ihre „hehren und anspruchsvollen Zukunftsvisionen“ machte den Mittelteil ihrer Rede aus – beginnend bei den Gedanken zu einer „interkommunalen Marketing-Strategie“ (siehe Haupttext). Weitere Impulse:

  • Ebenfalls zum Einzelhandel: „neue Ladenkonzepte entwickeln, die Genussfaktoren, Entspannungsangebote und attraktive Produkte kombinieren“
  • „Unsere Jugendbeteiligung ist im Aufbau. Aber da geht noch mehr.“ Persönliches Engagement in der Politik sei die „beste Prophylaxe gegen extreme Chaoten und Weltvereinfacher von rechts und links“.

  • Und auch ein Seniorenrat würde Meckenbeuren gut anstehen.“ Zumal Kreativität und Solidarität gefragt seien, um die angemessenen Lebens- und Wohnformen im Alter zu entwickeln.“

  • Raunen, Applaus und „Oho“ mischten sich bei der Aussage: „Mein Traum ist, dass es in Zukunft keinen Meckenbeurer mehr gibt, der nicht mindestens ein Ehrenamt wahrnimmt, ob punktuell oder dauerhaft. Ich sehe es als unerlässlich an, unserer Bevölkerung auf verschiedenen Wegen bewusst zu machen, wie notwendig, erfüllend und persönlich bereichernd ein Ehrenamt ist (...).“

  • Beim Blick auf „unsere Vereinslandschaft“ stellte sich ihr eine Frage, „die das Angebot facettenreicher machen könnte: Wäre es zum Beispiel auf den Gemeindesport bezogen nicht sinnvoll, wenn man mehr abstimmen und spezialisieren würde“. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten ließen sich auch neue Sportarten aufnehmen, mit der Folge: „Verein A macht Fußball für alle, Verein B Leichtathletik, Verein C Turnen und so weiter. Im Bereich der Kursangebote läuft hier ja bereits eine gelungene Ergänzung aller drei Sportvereine.“

  • Gedanken drehten sich auch darum, wie Neubürger begrüßt werden sollen – etwa sie „aktiv einladen zu einem Empfang, bei dem die Gemeinde sich präsentiert mit ihren Dienstleistungen, Angeboten, Vereinen, Themen“.

  • Als eines von „zwei Lieblingsprojekten für die Zukunft“ ging die Bürgermeisterin auf die Schussen ein: „Machen wir unsere Schussen zum Erlebnisraum. Planen wir einen Rundweg entlang der Schussen, inklusive Badestellen und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Generationen im Grünen.“

  • Lieblingsprojekt Nummer 2: die Ortsmitte Meckenbeuren. „Streben wir für Meckenbeuren eine Ortsmitte mit Aufenthaltsqualität an. Mein langfristiges Ziel ist eine verkehrsberuhigte Zone zwischen Alter Schmiede-Platz und St. Georg sowie zwischen der Marienstraße und dem Bahnhofsplatz. Das wäre eine Unterstützung für unseren Einzelhandel, das wäre ein Zentrum mit kreativen Möglichkeiten für Gastronomie, Kultur, für Jung und Alt.“ (rwe)
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