Am nördlichen Bahnhofsplatz fällt der letzte Schuppen

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 Der Sockel deutet noch die Umrisse des abgerissenen Schuppens hin. Zusätzlicher Parkraum soll an dieser Stelle folgen.
Der Sockel deutet noch die Umrisse des abgerissenen Schuppens hin. Zusätzlicher Parkraum soll an dieser Stelle folgen. (Foto: rwe)

Das Landessanierungsprogramm bringt es mit sich: Da Maßnahmen im Sanierungsgebiet rund um den Bahnhof nur noch im Jahr 2018 abgerechnet werden können, ist der Abriss des hinteren Schuppens nahe der Eselsbrücke fristgerecht dieser Tage über die Bühne gegangen. Zum Angebotspreis von 27 000 Euro hat die einheimische Firma Frei den Zuschlag bekommen.

Gefallen ist damit das letzte Haus zwischen der Veeser-Halle und der Brücke. Das einstige Obstlager war zuletzt von der Gemeinde als Lagerplatz genutzt worden. Vereine, die dort Utensilien untergestellt hatten, konnten diese in die ehemalige Veeserhalle bringen, die den Sommer über umgebaut worden war und erhalten bleibt. Das einstige CA-Lager wurde damit noch einmal aufgewertet und umgestaltet – eben um die Gegenstände aus Haus Nummer 20 einstellen zu können.

Wie Johannes Sauter als zuständiger Sachbearbeiter im Rathaus erklärt, hatte dies die Narrenzunft und die Funkengemeinschaft aus Brochenzell ebenso betroffen wie die Musikvereine aus Brochenzell und Meckenbeuren.

Wie im restlichen Platzbereich bis zur Halle sollen hier mittelfristig Parkplätze eingerichtet werden. Wie die langfristige Nutzung des großen Areals aussehen kann, deutet sich est vage an. Dass hier einmal ein Busbahnhof angesiedelt sein könnte, war eine der wenigen bisher öffentlich gewordenen Zukunftsvisionen.

Aus dem Landessanierungsprogramm waren über die Jahre rund 1,8 Millionen Euro geflossen - der Löwenanteil wurde für den Erwerb des Bahnhofsgebäudes, für die Gestaltung des Bahnhofsplatzes, die Anlage von Parkplätzen und Grundstückskäufe verwendet.

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