16 Kinder belegen die Notplätze am Streiktag

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Die Türen am Kinderhaus in Buch sind auch am Mittwoch trotz des Warnstreiks nicht vollständig geschlossen. Notplätze werden vor
Die Türen am Kinderhaus in Buch sind auch am Mittwoch trotz des Warnstreiks nicht vollständig geschlossen. Notplätze werden vorgehalten und von 16 Kindern genützt. Weitere Plätze wären vorhanden gewesen (Foto: roland weiss:)
Schwäbische Zeitung

Warnstreiks im Verdi-Bezirk Oberschwaben haben sich am Mittwoch auch auf das Kinderhaus in Buch ausgewirkt. Seitens der Gemeinde und des Kinderhauses war auf Notplätze hingewiesen worden, die in Buch bis maximal 14 Uhr Betreuung boten. Eltern von 16 Kindern nahmen dieses Angebot wahr.

Die Gemeinde hatte die Eltern vorab aufgerufen, eine alternative Betreuung für ihre Kinder zu organisieren. Wem dies nicht möglich war, der konnte seinen Bedarf am Dienstag per E-Mail im Rathaus anmelden. Elf Kinder aus dem Ü3-Bereich sowie fünf Krippenkinder fanden dann am Mittwoch trotz des Warnstreiks offene Türen vor und wurden von Erzieherinnen willkommen geheißen.

Dass zwischen jenen Erzieherinnen, die gestreikt und die nicht gestreikt haben, kein Unterschied gemacht werde, hoben Kinderhaus-Leiterin Yvonne Fleig und ihr Stellvertreter Christian Waldraff im Gespräch mit der SZ hervor. Gefreut hat sie die sehr positive Resonanz aus der Elternschaft, die vielfach Verständnis für die Forderungen und den Streik gezeigt hätten.

Froh zeigte sich aber auch die Gemeindeverwaltung, dass doch so viele Eltern eine anderweitige Betreuung organisieren konnten.

Zur Einordnung: Die 16 Kinder stellen angesichts von rund 150 Buben und Mädchen, die in den Ü3- und U3-Gruppen die Einrichtung in Buch besuchen, etwa ein Zehntel der Gesamtzahl dar.

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