130 fleißige Helfer machen Meckenbeuren sauber

Lesedauer: 3 Min
Weit über 100 Helferinnen und Helfer freuen sich über eine erfolgreiche Gemeindeputzete.
Weit über 100 Helferinnen und Helfer freuen sich über eine erfolgreiche Gemeindeputzete. (Foto: Karl Gälle)
Karl Gälle

An die 130 fleißige Helferinnen und Helfer, davon rund 50 Kinder, haben sich am Samstag an der Schussen-, Wald- und Wegputzete beteiligt. Seit Jahrzehnten führt der Angelsportverein Meckenbeuren-Kehlen die Säuberungsaktion durch, seit etwa zehn Jahren in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und flächendeckend über das ganze Gemeindegebiet. Hatten sich die Mitglieder des Angelsportvereins die Schussen und weitere Gewässer vorgenommen, so spürten die restlichen Helfer den Unrat im Wald und entlang der Straßen und Wege auf. „Ich finde es einfach toll, dass sich so viele Vereine, Gruppierungen und Bürger für eine saubere Gemeinde und Umwelt engagieren und so auch das Bewusstsein dafür in der Bevölkerung schärfen“, freute sich Moritz Hainmüller, der als Vorstand des Angelsportvereins die Schussenputzete federführend organisiert, über die erfolgreiche Aktion. Allerdings würden er und auch alle anderen Befragten den Erfolg noch höher einschätzen, wenn die Verschmutzung der Gewässer, Wiesen und Wälder von vornherein vermieden würde.

Der Wald als „Niemandsland“

Helferin Karin Brugger zeigte sich überzeugt, dass vieles ganz bewusst weggeworfen werde und nannte gar eine Hitliste der Umweltverschmutzer. Raucherutensilien wie Zigarettenschachteln und Kippen, Kunststoffbecher sowie Glas- und Plastikflaschen führen nach ihrer Einschätzung die Liste an.

Erstmals bei der Gemeindeputzete mit dabei war auch Bürgermeisterin Elisabeth Kugel. Ihr Lob und Dank galt zunächst dem Angelsportverein für die Top-Organisation des Tages sowie allen Helferinnen und Helfern. „Man merkt, dass viele den Wald als Niemandsland ansehen und dort Müll oder Kompost einfach abladen“, so die Bürgermeisterin. Positiv sieht sie den erzieherischen Effekt der Aktion, denn vor allem den Kindern werde dadurch ein guter und verantwortungsvoller Umgang mit der Natur beigebracht. „Man wundert sich schon, was da alles von den Leuten weggeschmissen wird“, sagt auch Manfred Aggeler, der ebenso erstmals an der Aufräumaktion teilgenommen hatte.

Die Akteure des Angelsportvereins indes waren am Samstag nicht nur in der Natur aktiv. Eine Gruppe sorgte im Vereinsheim in der Altmannstraße für ein verdientes und schmackhaftes Essen als Abschluss.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen