Über 250 Biker bei Motorradsegnung

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Pfarrer Baumann spendet den zahlreichen Bikern auf dem Brochenzeller Schlossparkplatz göttlichen Beistand.
Pfarrer Baumann spendet den zahlreichen Bikern auf dem Brochenzeller Schlossparkplatz göttlichen Beistand. (Foto: Kerstin Schwier)
Kerstin Schwier

Ein Motorrad vor dem Altar: Diesen Anblick gibt es alljährlich bei der traditionellen Motorradsegnung in Brochenzell. Über 250 Biker kamen am Sonntagmorgen in die St. Jakobus-Kirche, um sich den göttlichen Segen und das „Allseits gute Fahrt“ von Pfarrer Sigbert Baumann abzuholen.

Während auf dem Parkplatz vor dem Schloss die Maschinen in der Sonne glänzten, feierten deren Fahrer gemeinsam Gottesdienst. Für ganz besondere Momente sorgt dabei regelmäßig die „Band ohne Namen“. Ihre Interpretation von Leonhard Cohens „Halleluja“ ging vielen Besuchern in dem voll besetzten Gotteshaus unter die Haut. Im Anschluss gingen alle Motorradfahrer zu ihren Maschinen und warteten dort auf den Segen von Pfarrer Baumann, der langsam durch die langen Reihen parkender Fahrzeuge schritt. In einem gemeinsamen Gebet hatte er zuvor um Rücksichtnahme, Toleranz und Hilfsbereitschaft im Straßenverkehr gebeten.

„Ich bin jedes Jahr dabei. Weil ich es für wichtig halte, wenn du Motorrad fährst, dass du den Segen hast,“ erklärt Michael Schiele auf dem Weg zu seiner KTM. „Es war richtig schön. Das Wetter hat auch gepasst. Jetzt geht es weiter zum Frühschoppen,“ erzählt Annette Ferreira aus Wangen. Im Wirtshaus „Schloss“ gibt es Weißwurst und so manche Biker-Anekdote.

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