Vielfältige Verbindungen am Tag des offenen Denkmals

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Die Spitalkirche St. Peter und Paul war ehemals eine Kapuzinerinnenkirche und zeugt von der Bedeutung Markdorfs als Wallfahrtso
Die Spitalkirche St. Peter und Paul war ehemals eine Kapuzinerinnenkirche und zeugt von der Bedeutung Markdorfs als Wallfahrtsort. (Foto: Stadt Markdorf)

Der Tag des offenen Denkmals steht dieses Jahr unter dem Titel „Entdecken, was uns verbindet“. Am kommenden Sonntag, 9. September, werden deutschlandweit Denkmale vorgestellt. Hier ein Überblick über das Programm im westlichen Bodenseekreis.

Bermatingen: Unter dem Motto „Was uns in Bermatingen mit Geschichte verbindet“ wird eine Besichtigung des Gasthauses Adler angeboten. Das ehemalige Amtshaus ist schon im Jahr 1390 als „Tafern“ des Klosters Salem erwähnt worden. Beginn ist um 14 Uhr am Rathaus.

Markdorf: Markdorf war früher ein bekannter Wallfahrtsort. Davon zeugen die ehemalige Bildbachkapelle und die ehemalige Klosterkiche St. Peter und Paul. Auf dem Programm stehen Erläuterungen zu den beiden Gotteshäusern und eine Führung durch die Spitalkirche St. Peter und Paul. Treffpunkt dort ist um 11 Uhr.

Meersburg: Die Meersburger Steigstraße war einst ein Abschnitt der wichtigen Handelsstraße von Konstanz nach Ravensburg. Heute dient sie vor allem Touristen als Fotomotiv, dennoch ist sie viel mehr und lohnt eine Besichtigung. Um 11 Uhr und um 14.30 Uhr gibt es geführte Spaziergänge von der Ober- in die Unterstadt. Anmeldung bis heute, Freitag, bei der Tourist-Information erforderlich, Telefon 07532 / 44 02 61.

Meersburg: Ein frisch saniertes barockes Wohnhaus in der Stefan-Lochner-Straße zeigt Nutzungsspuren aus seiner fast 300-jährigen Geschichte. Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh führt durch die privaten Räume. Treffpunkt ist um 14 Uhr und um 16 Uhr am Eingang von Haus Nummer 14.

Owingen: Die Nikolauskapelle in Owingen wird auch als „kleine Schwester“ der Birnau bezeichnet. Ab Oktober 2016 wurde sie umfassend renoviert und wird am Sonntag um 11 Uhr wieder eingeweiht. Führungen gibt es nach Bedarf zwischen 12 und 16 Uhr.

Schloss Salem: Das Schloss Salem birgt viele Kleindenkmale, hinter denen oft spannende Geschichten stecken. Bei einer Sonderführung wird viel über die schützenswerten Objekte verraten. Beginn ist um 10.15 Uhr vor dem Eingang des Gasthaus Schwanen.

Schloss Salem: Wer sich für die Spuren der Mönche im Mittelalter interessiert, kann bei einer Führung durch das Kloster Salem und das Klostermuseum viele Geheimnisse entdecken. Eine Anmeldung bei der Schlossverwaltung ist bis heute, Freitag, 12 Uhr, unter Telefon 07553 / 916 53 32 erforderlich.

Salem-Weildorf: Die historische Kegelbahn in Weildorf ist ein Treffpunkt der Generationen. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals können Besucher zwischen 10 und 18 Uhr frei kegeln, um 11 Uhr spielt der Musikverein, um 10.15, 13.30 und 15 Uhr gibt es einen Bildvortrag zur früheren örtlichen Gastronomie und zur ehemaligen Eisenbahnlinie durch das Salemer Tal, um 16 Uhr eine Weinverkostung mit Max Koch.

Sipplingen: Das Rebmannshaus in Sipplingen wird derzeit umfangreich saniert. Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh gibt einen Einblick in seine Arbeit und erläutert, wie die historische Holz- und Putzausstattung erhalten wird. Führungen gibt es um 10 Uhr und um 11.30 Uhr, Treffpunkt ist am Hänselebrunnen in der Rathausstraße.

Uhldingen-Mühlhofen: Im Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen wird der Frage nachgegangen, was uns mit der Bronzezeit verbindet. Dazu gibt es zwei Sonderführungen. Beginn ist um 11 Uhr und um 13 Uhr, Treffpunkt vor der Museumskasse. Eine Anmeldung ist bis heute, Freitag, 12 Uhr, unter Telefon 07556 / 92 89 00 erforderlich.

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