Vereinsheim im Zentrum der Sportanlagen

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 Mit dem symbolischen Spatenstich starten Bürgermeister Martin Rupp, die Vereinsvorsitzenden Klaus Gommeringer (SVB), Philip Rom
Mit dem symbolischen Spatenstich starten Bürgermeister Martin Rupp, die Vereinsvorsitzenden Klaus Gommeringer (SVB), Philip Rominger (Tennis), Angelique Lerner (TVB) und Architekt Jakob Krimmel die Bauarbeiten für die neuen Sportstätten. (Foto: Brigitte Walters)

Mit den ersten Erdarbeiten zur Verwirklichung des Sportstättenkonzepts der Gemeinde Bermatingen ist bereits begonnen worden. Am Mittwoch wurde nun auch mit dem symbolischen Spatenstich durch Bürgermeister Martin Rupp und den Vorsitzenden der drei Sportvereine offiziell mit den Bauarbeiten gestartet.

Im Zentrum der Sportanlagen von Tennisclub, Turnverein und Fußballverein soll ein neues Vereinsheim entstehen, zudem soll der Fußballplatz neben der Gymnastikhalle eine überdachte Tribüne erhalten, im Untergeschoss gibt es Umkleiden und Sanitärräume für die Sportler.

Seit etlichen Jahren wird in Bermatingen an einem Konzept für die Sportstätten der drei Vereine gearbeitet. Es ist nicht übersehbar, das Vereinsheim des Sportvereins Bermatingen ist in die Jahre gekommen, die Fußballer benötigen dringend eine Änderung. Dadurch bedingt, gab es Überlegungen, ein Vereinsheim zu bauen, das von alle drei Vereinen, den Fußballern, den Turnern und den Tennisspielern genutzt werden kann und das sich im Mittelpunkt der Sportstätten befindet. Zukünftig können vom Vereinsheim die Spiele auf den Tennisplätzen und auf dem Fußballplatz beobachtet werden. Der bisherige Trainingsplatz der Kicker neben der Gymnastikhalle wird also zum Hauptplatz.

Auf dem bisherigen Hauptplatz, hinter dem Supermarkt, werden Wohnungen entstehen, erklärte Bürgermeister Martin Rupp. Mit dem Grundstückserlös werde ein Teil der Baumaßnahmen finanziert, auch die Vereine werden durch das Sammeln von Spenden und durch Eigenleistungen bei den Bauarbeiten ihren Beitrag leisten, kündigte Rupp an. Zudem gebe es noch Zuschüsse vom Land und von den Sportverbänden, trotzdem werde die Gemeinde noch einen kräftigen Teil der Baukosten von rund 3,3 Millionen Euro schultern müssen.

Das neue Vereinsheim hat zwei Geschosse und wird bewirtet, es soll der Dreh- und Angelpunkt für die drei Vereine werden. Zukünftig werden die Sportstätten räumlich mehr gebündelt und noch kompakter sein. Davon werden alle drei Vereine profitieren, ist sich der Bürgermeister sicher. Bermatingen erhalte moderne, zukunftsgerechte Sportstätten, so sein Fazit.

Planungen liefen schon 2004 an

Es sei etwas Besonderes, wenn nach langer Planung mit der Realisierung eines Projekts begonnen werde, freute sich Architekt Jakob Krimmel über den Baubeginn. Besonders wenn die Planungen so lange gedauert haben, erste Entwürfe habe er bereits im Jahr 2004 im Gemeinderat präsentiert, damals stand der Anbau der Gymnastikhalle an. Es habe etliche Veränderungen im Laufe der Jahre gegeben, zum Abschluss sei noch das neue Vereinsheim und die Tribüne hinzugekommen. Jetzt wird mit dem Bau des Vereinsheims gestartet, die Arbeiten für die Außenanlagen beginnen im Frühjahr und Ende des Sommers 2020 erhofft sich Krimmel die Übergabe, der neuen Sportstätten. Mit einem Blick auf das Wetter stellte er fest: „Regen bringt Segen“ und ergriff den Spaten.

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