Ton in Ton feiert erfolgreiche Premiere

Lesedauer: 4 Min
Für das erste Konzert des Frauenchores mit dem neuen Dirigenten Thomas Möller gibt es viel Beifall von den begeisterten Zuhörern
Für das erste Konzert des Frauenchores mit dem neuen Dirigenten Thomas Möller gibt es viel Beifall von den begeisterten Zuhörern. (Foto: bw)
Brigitte Walters

Die Premiere ist gelungen, das erste Konzert des Frauenchores Ton in Ton mit dem neuen Dirigenten Thomas Möller hat die Zuhörer begeistert. Da der Gesangslehrer auch den gemischten Chor Reutissimo aus Bad Waldsee leitet, lag es nahe, unter dem Titel „Zwei Chöre – Ein Dirigent“ ein Doppelkonzert zu veranstalten. Bedingt durch den Wechsel bei der musikalischen Leitung hat der Frauenchor das übliche Sommerkonzert in den Herbst verschoben, dies störte die große Fangemeinde nicht. Wie gewohnt, waren am Samstag, etwa 250 Besucher in die Mehrzweckhalle Leimbach gekommen.

Es war ein Abend der Premieren für den Frauenchor, erstmals ein Konzert im Herbst, erstmals mit einem Gastchor, erstmals mit dem neuen Dirigenten und erstmals unter der Verantwortung der neuen Vorsitzenden, Silke Wietmann, der es gelungen ist, den Chor wieder in ruhige Bahnen zu lenken.

Die Zuhörer erlebten ein tolles Konzert, bei dem der gemischte Chor Reutissimo, vormals Liederkranz Reute, startete. Wer jetzt das übliche Chor-Repertoire erwartete, wurde enttäuscht. Die Sängerinnen und Sänger begannen mit einem nigerianischen Volkslied, ungewohnt, aber hörenswert. Und so ging es weiter mit dem Goisern-Hit „Weit, weit weg“. Imponierend die Interpretation von „Engel“, einem Rammstein-Hit, danach flott und beschwingt ein spanisches Lied und zum Abschluss ein Gospel.

Konnte schon beim ersten Chor die gute Gesangstechnik bewundert werden, wurde dies auch beim Auftritt des Frauenchores Ton in Ton deutlich. Der Einfluss des neuen Dirigenten war hör- und sichtbar. Verbesserungen bei der Artikulation, mehr Bewegung und das alles begleitet von einem strahlenden Lächeln im Gesicht der Sängerinnen. Es war spürbar und übertrug sich auch auf die Zuhörer: Singen macht Spaß. Die Arbeit von Thomas Möller, der Opernsänger und Dozent für Gesang an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern ist, trug Früchte.

Mit der musikalischen Feststellung „ich bin so aufgeregt“ begannen die Sängerinnen, doch die war gar nicht nötig, es war ein tadelloser Vortrag. Es folgte ein Querschnitt neuer und bekannter Lieder, wie „Royals“ oder „Moon River“. Zum Abschluss sangen beide Chöre „Aiemus“, ein Lied in einer Fantasiesprache. Mit langem Applaus danken die Zuhörer für das tolle Konzert. Als Fazit kann festgehalten werden, Ton in Ton hat von seiner Qualität nichts verloren, ist noch besser geworden, jetzt wäre es schön, wenn er noch neue Sängerinnen gewinnen könnte. Auf jeden Fall hat der Chor dafür am Samstag gute Werbung gemacht. Der nächste Auftritt ist am 6. Dezember in der St. Nikolaus-Kirche in Markdorf.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen