Städtepartnerschaft hält mindestens bis zur „Goldenen Hochzeit“

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Stoßen auf 45 Jahre Städtepartnerschaft an, Bürgermeister Georg Riedmann, sein Ensisheimer Kollege Michel Habig und die stellver
Stoßen auf 45 Jahre Städtepartnerschaft an, Bürgermeister Georg Riedmann, sein Ensisheimer Kollege Michel Habig und die stellvertretende Bürgermeisterin Martina Koners-Kannegießer. (Foto: bw)

Mit einem Empfangs im Rathaus ist am Sonntag das 45-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Ensisheim und Markdorf gefeiert worden. Aus dem Elsass waren Bürgermeister Michel Habig und eine Delegation des Gemeinderates angereist. Etliche Markdorfer Gründungsmitglieder waren ebenfalls gekommen, sei es von den Organisationen, wie Feuerwehr, Vereinen und Schulen.

Im Gründungsjahr 1974 habe es durch die große Politik neue Impulse gegeben, das zarte Pflänzchen der Freundschaft zwischen beiden Ländern durch Städtepartnerschaften und persönliche Kontakte weiter wachsen zu lassen, stellte Bürgermeister Georg Riedmann bei der Begrüßung fest. Unzählige Begegnungen in Ensisheim und Markdorf haben zu vielen Freundschaften geführt. Diese seien ein kleiner Baustein für das gemeinsame Europa. Inzwischen habe sich die Aufgabe geändert, es gelte nicht ein vereintes Europa zu schaffen, sondern zu erhalten, es lebendig zu gestalten und neue Kontakte zu knüpfen, sagte Riedmann. So gebe es im Sommer wieder eine Ausstellung der Markdorfer Maler in Ensisheim, im Herbst war eine Abordnung des Wirtschaftskreises im Elsass.

Es sei eine schöne und fruchtbare Zeit gewesen, die vergangenen 45 Jahre der Partnerschaft zwischen Markdorf und Ensisheim, freute sich deren Bürgermeister Michel Habig. Viele freundschaftliche Beziehungen hätte Brücken gebaut, sodass in fünf Jahren die „Goldene Hochzeit“ gefeiert werden könne. Es gelte weiterhin an der Partnerschaft zu bauen, alle Bürger seien gefordert, mit zu machen. Er sei sicher, dass die Freundschaft weiterhin bestehen bleibe, zeigte sich Habig überzeugt. Die Freundschaft sei ein kostbares Vermächtnis und er freue sich schon auf das Rückspiel zum 45-Jährigen in Ensisheim. Anschließend besichtigten die Ensisheimer die sanierte und umgebaute Mittlere Kaplanei – das neue Kleinod in der Kernstadt, wie Bürgermeister Riedmann sagte.

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