Neuer Bildungspartner für Schulverband

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Machen gemeinsame Sache: Myriam Zanker und Bettina Maucher vom Landratsamt unterzeichnen die Vereinbarung zur Bildungspartnersch
Machen gemeinsame Sache: Myriam Zanker und Bettina Maucher vom Landratsamt unterzeichnen die Vereinbarung zur Bildungspartnerschaft mit dem Schulverbund Markdorf, für den Thomas Schwegler und Norbert Müller (vordere Reihe von links) unterzeichnen. Dabe (Foto: bw)
Schwäbische Zeitung
Brigitte Walters

Der Schulverbund Markdorf, die Kooperation von Werkrealschule und Realschule am BZM, hat einen neuen Bildungspartner. Am Dienstag wurde der entsprechende Vertrag zwischen dem Landratsamt Bodenseekreis und dem Schulverbund unterzeichnet. Der Kreis ist inzwischen der 17. Ausbildungsbetrieb, der den Schulverbund in den Bereichen ökonomische und naturwissenschaftliche Bildung unterstützt, ebenso beim Übergang der Jugendlichen zwischen Schule und Beruf.

Im Jahr 2010 wurden die ersten Bildungspartnerschaften vereinbart, erklärte Lehrer Norbert Müller. Die Unternehmen erhalten die Möglichkeit, in den oberen Klassen sich und ihre Ausbildungsberufe vorzustellen. Ferner bieten sie regelmäßig Praktikumsplätze an. Es sei schwierig, einen Schüler von einem Handwerksberuf zu überzeugen, stellte Arnold Holstein, Mitinhaber des gleichnamigen Unternehmens, fest. Dies gelinge am besten, wenn sie einige Tage im Betrieb verbringen.

Ein wichtiger Termin zur beruflichen Orientierung und zum gegenseitigen Kennenlernen sei der alljährlich im Herbst stattfindende Marktplatz Beruf, berichtete Müller. An diesem Aktionstag stellen die Betriebe sich, ihre Berufsbilder und die Ausbildungsmöglichkeiten vor. Ferner gibt es öffentliche und persönliche Bewerbergespräche, bei denen die zukünftige Realität geübt wird.

Azubis werden gesucht

In den vergangenen Jahren nutzen mehr als 40 Unternehmen diese Möglichkeit sich zu präsentieren. Ziel der Bildungspartnerschaften sei es, ein Netzwerk zwischen Schülern und Betrieben zu schaffen und ihnen bei der Planung des Berufsweges zu helfen und Unterstützung zu geben. Allerdings gibt es ein Problem, die Schüler ziehen einen weiteren Schulbesuch vor, nur 20 bis 25 Prozent der Neunt- und Zehntklässler beginnen eine betriebliche Ausbildung. Auf jeden Fall gibt es in Markdorf und der Region noch etliche Betriebe, die zum September Auszubildende suchen.

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