Nach Beziehungskrach schläft Mann lieber auf der Parkbank als im Ehebett

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 Der Mann, den die Polizei für einen Obdachlosen hielt, hatte andere Gründe dafür draußen zu schlafen.
Der Mann, den die Polizei für einen Obdachlosen hielt, hatte andere Gründe dafür draußen zu schlafen. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Einen kuriosen Polizeieinsatz hatten die Beamten des Polizeipräsidiums Konstanz am späten Dienstagabend zu erledigen. Wie die Beamten mitteilten, hätte sie ein Notruf einer Anwohnerin in Markdorf ereilt, wonach sich auf einer Parkbank am Segelfluggelände ein Obdachloser aufhalten würde.

Als die Polizisten vor Ort eintrafen, nahm die Geschichte eine nicht zu erwartende Wendung. Anstatt eines Obdachlosen trafen die Beamten auf einen 59-Jährigen, der gegen 22:30 Uhr schlafend auf der Parkbank lag.

Der Mann teilte mit, dass er gar nicht obdachlos sei, sondern nach einem Streit mit seiner Partnerin freiwillig die Wohnung verlassen habe und lieber draußen als in den heimischen vier Wänden schlafen wolle.

"Da der Mann seine Personalien angab und gesundheitlich in gutem Zustand war, wurde der Einsatz beendet", so die Polizei weiter.

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