Musikschule feiert mit facettenreichem Programm

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Musikschule feiert mit facettenreichem Programm (Foto: nic)
Schwäbische Zeitung
Laetitia Barnick

Mit dem feierlichen „Prélude“ aus dem „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier unter der Leitung von Johannes Eckmann hat am Samstagabend das Festkonzert zum fünfjährigen Jubiläum der Förderstiftung der Musikschule Raumschaft Markdorf begonnen. Wie Uli Vollmer, seit 1988 Direktor der Musikschule, in seiner Begrüßungsrede erläuterte, habe dieses Prélude vor allem durch die Eurovisionssendungen im Fernsehen Weltruhm erlangt. Vor seiner Rede jedoch begrüßten der Vorsitzende des Musikschulvereins, Reinhard Nedela, und – in Vertretung des Bürgermeisters Bernd Gerber – dessen Stellvertreter Thomas Braun das große Publikum.

Uli Vollmer selbst dirigierte anschließend die „Zigeunerlieder“ von Johannes Brahms, mit welchen der Chor der Musikfreunde Markdorf unter der Begleitung der Pianistin Andrea Kahlo-Ringendahl das Publikum zu begeisterten Beifallsstürmen hinriss. Denn das Publikum sparte keinesfalls mit außergewöhnlichem Lob angesichts des facettenreichen Programms, das nach Kompositionen von Brahms und Beethoven ebenso an Beispiele aus unserer Zeit – wie die tragisch verstorbene Amy Winehouse - in diesem äußerst breit gefächerten Repertoire erinnerte.

Neben den Festansprachen von Hans-Georg Härter, dem ehemaligen Vorsitzenden der ZF Friedrichshafen und dem Vorsitzenden der Förderstiftung, Dr. Gerhard Barisch, spiegelten sich auch in der ausführlich gestalteten Festschrift sowohl die Begeisterung als auch die Dankbarkeit prominenter „Begleiter“ wider.

So schrieb die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan: „Beim aktiven Musizieren kommt den Musikschulen eine zentrale Aufgabe zu.“ Und der Landrat des Bodenseekreises, Lothar Wölfle, betont: „Musikschulen finden und fördern musikalische Begabungen und vermitteln lebenslange Freude an der Musik.“

Bürgermeister Bernd Gerber schrieb: „Ein Musterbeispiel praktizierenden Gemeinsinns feiert dieser Tage Geburtstag.“ Weiterhin gratulierte der Bürgermeister auch zu dem außergewöhnlichen Bürgersinn, der dazu beitrug, den Kapitalstock von 80000 Euro auf beachtliche 125 000 Euro anwachsen zu lassen.

Insbesondere dankte Gerber in diesem Zusammenhang dem Engagement des Ehrenvorsitzenden Konrad Oker, des Direktors Uli Vollmer und der unermüdlichen „Spendensammlerin“ der Stiftung, der Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung, Renate Tafelmair.

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