Mitarbeiter der Netze BW spenden 3000 Euro an die Sozialstation Bodensee

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Die Helfer von Netze BW und der Firma Villieber am Einsatzort bei Birnau.
Die Helfer von Netze BW und der Firma Villieber am Einsatzort bei Birnau. (Foto: Gunthild Schulte-Hoppe)
Schwäbische Zeitung

Die Sozialstation Bodensee in Markdorf hat unverhofft Geld gespendet bekommen. Mitarbeiter der Netze BW, eine Tochterfirma der EnBW, haben einen Scheck in Höhe von 3000 Euro vorbeigebracht. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Kupfer aus einer nicht mehr benötigten 20 000-Volt-Freileitung zwischen Nußdorf und der Basilika Birnau, die durch ein leistungsfähigeres Erdkabel ersetzt wurde, heißt es in einer Mitteilung der Sozialstation. Bis dahin wurden durch die Freileitung die Gemeinden Uhldingen-Mühlhofen, Salem und Meersburg mit Strom versorgt. „Der Rückbau der insgesamt 1000 Meter hätte uns etwa 5000 Euro gekostet, wenn wir es vergeben hätten“, sagte Winfried Herter, Leiter des Netzbetriebs der Netze BW, bei der Scheckübergabe. Stattdessen beschlossen Teamleiter Bernhard Rimmele und seine Monteure vom Bezirksservice Bodensee: „Das nehmen wir selbst in die Hand und spenden den Erlös aus dem Verkauf des Edelmetalls einem guten Zweck.“ Mit dabei war die Firma Viellieber aus Owingen, die unter anderem einen Bagger bereitstellte. Im Oktober hatten sich die rund 20 Monteure freigenommen, um die Leitungen abzuschneiden und die 20 Holzmasten abzusägen, zu zerkleinern und abzutransportieren. Die 720 Kilogramm Kupfer erbrachten schließlich 3000 Euro für den guten Zweck.

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