Mini-Car-Gruppe weiht renovierte Rennstrecke ein

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 Werner Gauß vom AuMSC und Alexander Möller vom Mini-Car-Club treffen letzte Vorbereitungen für die Einweihung der gründlich übe
Werner Gauß vom AuMSC und Alexander Möller vom Mini-Car-Club treffen letzte Vorbereitungen für die Einweihung der gründlich überarbeiteten Rennstrecke für ihre Flitzer. (Foto: Brigitte Walters)
Brigitte Walters

Weitere Informationen gibt es im Internet unter

www.mcc-markdorf.de

Seit fünf Jahren gibt es die Mini-Car-Gruppe und ihre Rennstrecke in Markdorf. Höchste Zeit ist es nun gewesen, die Piste gründlich zu überarbeiten und deutlich zu verbessern. Am Sonntag, 30. Juni, wollen die Mitglieder mit vielen Gästen die Einweihung feiern.

Die Rennstrecke ist südlich der Bibliothek des BZM zu finden. Die Mini-Car Gruppe (MCC) ist im Automobil- und Motorsportclub Gehrenberg (AUMSC) organisiert und hat bereits bei etlichen Dixie-Festen ihre Renner vorgeführt.

Die RC-Cars sind Off-Road Modellautos, im Maßstab 1 : 18 oder kleiner. Das bedeutet: Die kleinen Flitzer sind etwa 50 Zentimeter lang, wiegen rund 3,5 Kilogramm und haben eine Leistung bis zu drei PS, damit können sie bis zu 80 Stundenkilometer erreichen. Also ein ideales Hobby für Bastler, besser gesagt für Schrauber.

Bei den Modellautos gibt es zwei Antriebsarten. Welche besser ist, darüber streiten sich die Besitzer. Zum einen gibt es das leise Auto mit einem Elektromotor, der Akku hält etwa zehn Minuten. Die anderen fahren mit Nitromotoren, solange der Sprit reicht, der Tank ist allerdings auch nach etwa zehn Minuten leer. Mehr eine Frage des Anschaffungspreises ist es, ob der zukünftige Rennauto-Besitzer ein Fertigmodell erwirbt, oder einen Modell-Bausatz, den er dann selber zusammenschrauben muss.

„Es heißt Modellbau und nicht Modellfahren“, stellt Alexander Möller vom Vorstand des MCC fest. Bei dem Hobby sei viel technisches Verständnis und viel Schrauben angesagt. Das Modellauto könne genauer eingestellt werden als ein großes, echtes Auto.

Einige Mitglieder des MCC nehmen regelmäßig an Cup-Rennen teil und sind dabei auch erfolgreich unterwegs.

In den vergangenen Monaten waren die Clubmitglieder weniger mit ihren Autos beschäftigt, stattdessen wurde der Rundkurs südlich des BZM gründlich überarbeitet. Insgesamt ist die Rennstrecke etwa 350 Meter lang und ist mit Kunstrasen belegt. Das schont die Modelle und sie lassen sich wesentlich leichter reinigen, benennt Möller die Vorteile der neuen Strecke. Sie biete interessante Herausforderungen für die Flitzer und die Lenker, schnelle Streckenabschnitte werden von engen Kurvenbereichen abgelöst. Da kann es schon mal passieren, dass ein Renner rausfliegt. Zudem hat die Strecke Überfahrten und Sprünge, trotzdem sei sie auch für Anfänger leicht fahrbar, halt etwas langsamer, meint Möller.

Am Sonntag sollen die Besucher an der Strecke Rennatmosphäre schnuppern können, der Club stellt einige Leihflitzer zum Ausprobieren zur Verfügung, es können auch eigene Modelle mitgebracht werden. Zudem gebe es Speis und Trank, fügte Werner Gauß, Vorsitzender des AUMSC, hinzu.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter

www.mcc-markdorf.de

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