Markdorfer Team holt Bronze bei der etwas anderen Fußball-WM

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Haben ihr Team hervorragend eingestellt und Südkorea deutlich geschlagen: die Bodenseekrokodile. Verdienter Lohn: der dritte Pla
Haben ihr Team hervorragend eingestellt und Südkorea deutlich geschlagen: die Bodenseekrokodile. Verdienter Lohn: der dritte Platz. (Foto: bzm)
Schwäbische Zeitung

Erinnern Sie sich noch an den 7:1-Kantersieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Brasilien im Halbfinale der Fußball-WM 2014? Darüber können die Bodenseekrokodile neuerdings nur müde lächeln. Im Spiel um Platz 3 bei der Roboter-Fußball-WM in Montreal bezwang das Team des Markdorfer Bildungszentrums Südkorea nämlich mit einem souveränen 10:0. Das deutsche Team holte sich damit die Bronzemedaille.

Mit einem kleinen Sektempfang wurden die aus Montreal zurückgekehrten Bodenseekrokodile von der Rektorin des Gymnasiums am Bildungszentrum in Markdorf, Diana Amann, beglückwünscht. Das Team, das aus drei Abiturienten und einem Schüler der elften Jahrgangsstufe besteht, hatte bei der Weltmeisterschaft im Robo-Cup in der Disziplin Soccer Lightweight dank hervorragender Präsentation des Teams und sehr guten Spielergebnissen gegen 28 Nationen den dritten Platz erkämpft und einen Bronzepokal mit nach Markdorf gebracht, wie die Schule mitteilt.

2017 holte das Team den WM-Titel

Die Schüler hatten zwei Roboter entworfen, gebaut und programmiert, mit denen sie sich nicht nur bei den Einzelspielen (Zwei gegen zwei Roboter) im Fußball durchsetzen konnten. Sie konnten auch im sogenannten Superteam, bei dem fünf gegen fünf Roboter aus verschiedenen Teams zusammengestellt werden, Tore erzielen. In diesem Match bezwang das Team aus Markdorf die Südkoreaner mit 10:0.

Es war für die vier Tüftler, die bereits 2017 in Japan den Weltmeistertitel holten, die zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft, sodass sie sich ohne Mentorenbegleitung auf den Weg machten. Zuvor hatten sie auch selbstständig bei den Sponsoren für ihre weite Reise um Spenden gebeten. Viele der Sponsoren sind ihrer Bitte großzügig nachgekommen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Mit so viel Erfahrung und Erfolg im ingenieurmäßigen Arbeiten und dem Abitur in der Tasche können unsere schon weitgereisten künftigen Studenten mit guten Wünschen ,ins echte Leben’ entlassen werden“, schreibt die Schule weiter.

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