Kindern ihre Wünsche erfüllen

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110 Wunschzettel warten bei der Aktion Weihnachtsbaum auf großherzige Spender, Träger der Aktion Kristina Deike von der Buchhand
110 Wunschzettel warten bei der Aktion Weihnachtsbaum auf großherzige Spender, Träger der Aktion Kristina Deike von der Buchhandlung Wälischmiller, die Soroptimistinnen Hanna Kröger-Möller, Martina Herder und Waltraud Zeller-Fleck vom Familientreff Markdorf. (Foto: brigitte walters)
Brigitte Walters

Die Soroptimistinnen haben am Montag ihre zwölfte Aktion „Weihnachtsbaum“ in Markdorf gestartet. In der Buchhandlung Wälischmiller warten diesmal 110 Wunschkarten von Kindern und Jugendlichen auf die großzügigen Spender. Die Mitarbeiter des Familientreffs in Markdorf und vom Jugendamt des Kreises haben die Wünsche von bedürftigen Kindern und Jugendlichen bei den Eltern erfragt. Diese können dann in Zusammenarbeit mit dem Soroptimisten-Club Friedrichshafen hoffentlich alle erfüllt werden.

Bei den bisherigen Aktionen seien insgesamt rund 25000 Euro an Spenden in Markdorf zusammengekommen, berichtete Soroptimistin Hanna Kröger-Möller. Dadurch konnten etwa 1000 Wünsche erfüllt werden. Es gibt eine große Solidarität bei den Markdorfern, fügte Martina Herder hinzu. Es sei unglaublich wie etabliert die Aktion in Markdorf sei, stellte Kristina Deike von der Buchhandlung Wälischmiller fest. Bereits in der vergangenen Woche habe es die ersten Nachfragen zu den Wunschzetteln gegeben.

Das Verfahren ist einfach, der Spender sucht sich eine Wunschkarte in der Buchhandlung aus, verpackt das Geschenk und bringt es mit dem Wunschzettel bis zum 10. Dezember zurück. Die Wünsche sind dabei sehr verschieden, so wünscht sich ein 14-Jähriger einen Basketball, ein 13-jähriger Bayern-Fan hätte gern Bettwäsche oder ein Kissen in den Vereinsfarben. Malen nach Zahlen, lautet der Wunsch eines 13-jährigen Mädchens, oder ein Buch mit Nähideen. Eine Puppe die schlafen kann, ist der Traum einer Neunjährigen.

Die einzelnen Geschenke werden dann Mitte Dezember an die Mitarbeiter vom Familientreff und vom Jugendamt übergeben, die dann die Päckchen an die Familien weitergeben, erklärte Waltraud Zeller-Fleck den weiteren Ablauf der Aktion.

Bei den Eltern gebe es strahlende Augen, wenn ihnen ein Geschenk für ihre Kinder übergeben wird, es sei auch ein Zeichen der Wertschätzung.

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