Interessengemeinschaft pocht auf eine Südumfahrung für Markdorf

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 Fordern den raschen der Bau der Straße: Über 100 Markdorfer kommen zur Veranstaltung der Interessengemeinschaft Pro Südumfahrun
Fordern den raschen der Bau der Straße: Über 100 Markdorfer kommen zur Veranstaltung der Interessengemeinschaft Pro Südumfahrung. (Foto: Brigitte Walters)
Brigitte Walters

Streit um Kosten und Nutzen

Der Bau der Markdorfer Südumfahrung ist umstritten. Hauptkritikpunkt der Gegner: Die rund drei Kilometer lange Trasse sei ein Torso. Sie würde beim ehemaligen Haslacher Hof beginnen und auf Höhe der Firma Wagner auf die Kreisstraße Richtung Kluftern führen – und nicht zurück auf die B 33, die durch Markdorf führt. Bezweifelt wird auch, dass die Straße die gewünschte Entlastung bringt. Sei vor dem Bürgerentscheid 2003 davon die Rede gewesen, dass die Ortsdurchfahrt von rund 10 300 Fahrzeugen täglich entlastet wird, gehen neuere Prognosen davon aus, dass Markdorf von 6100 bis 6800 Fahrzeugen entlastet wird. Auch die Kosten für die Südumfahrung sind seit dem Bürgerentscheid deutlich gestiegen. Aktuell geht die Kreisverwaltung davon aus, dass die Straße 28,8 Millionen Euro kosten wird, wovon jeweils 8,45 Euro an Kreis und Stadt hängen bleiben würden.

Mehr als 100 Bürger wollen Druck machen, damit Markdorf eine Umgehungsstraße bekommt. Doch das Projekt ist umstritten.

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Streit um Kosten und Nutzen

Der Bau der Markdorfer Südumfahrung ist umstritten. Hauptkritikpunkt der Gegner: Die rund drei Kilometer lange Trasse sei ein Torso. Sie würde beim ehemaligen Haslacher Hof beginnen und auf Höhe der Firma Wagner auf die Kreisstraße Richtung Kluftern führen – und nicht zurück auf die B 33, die durch Markdorf führt. Bezweifelt wird auch, dass die Straße die gewünschte Entlastung bringt. Sei vor dem Bürgerentscheid 2003 davon die Rede gewesen, dass die Ortsdurchfahrt von rund 10 300 Fahrzeugen täglich entlastet wird, gehen neuere Prognosen davon aus, dass Markdorf von 6100 bis 6800 Fahrzeugen entlastet wird. Auch die Kosten für die Südumfahrung sind seit dem Bürgerentscheid deutlich gestiegen. Aktuell geht die Kreisverwaltung davon aus, dass die Straße 28,8 Millionen Euro kosten wird, wovon jeweils 8,45 Euro an Kreis und Stadt hängen bleiben würden.

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