Historiker Walter Hutter erhält den Bodenseekreis-Kulturpreis

 Der Beirat der Kunst- und Kulturstiftung des Bodenseekreises hat entschieden, den Historiker Walter Hutter aus Markdorf mit dem
Der Beirat der Kunst- und Kulturstiftung des Bodenseekreises hat entschieden, den Historiker Walter Hutter aus Markdorf mit dem Kulturpreis des Bodenseekreises zu ehren. (Foto: Eva Grundl)
Schwäbische Zeitung

Der Beirat der Kunst- und Kulturstiftung des Bodenseekreises hat in seiner diesjährigen Sitzung entschieden, den Historiker Walter Hutter aus Markdorf mit dem Kulturpreis des Bodenseekreises zu ehren. Der Preis würdigt die Verdienste Hutters um die regionale Geschichtsforschung, insbesondere seine Forschungsarbeit zum Thema Nationalsozialismus in der Region.

Landrat Lothar Wölfle wird am 29. August, um 11 Uhr in der historischen Bibliothek von Schloss Salem die Ehrung vornehmen. Die Laudatio hält der Überlinger Historiker und Publizist Oswald Burger.

Walter Hutter ist pensionierter Geschichtslehrer und betreut seit dem Jahr 2014 das Stadtarchiv Markdorf. Im Rahmen der 1250-Jahrfeier der Stadt Markdorf brachte Walter Hutter sich unter anderem bei den Feiern und den Publikationen in maßgeblicher Weise ein. Bereits seit den 1980er Jahren erforscht er die regionale Geschichte des Nationalsozialismus. Damit in Zusammenhang stehen zahlreiche Veröffentlichungen, wie beispielsweise zum bekannten Überlinger Kreisleiter Gustav Richard Oexle. 2020 erschien im UVK-Verlag unter dem Titel „Stützpfeiler der Gewaltherrschaft in der Provinz“ eine Arbeit zu den acht Überlinger Kreisleitern.

Der Kulturpreis des Bodenseekreises wird seit dem Jahr 2003 vergeben und ging erstmals an den 2016 verstorbenen Künstler Diether F. Domes. Im vergangenen Jahr wurde die renommierte Künstlerin Andrea Zaumseil ausgezeichnet. Walter Hutter ist der vierzehnte Preisträger.

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