Helfer-vor-Ort Deggenhausertal geht an den Start

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Auch das Deggenhausertal hat jetzt ein HvO-Team.
Auch das Deggenhausertal hat jetzt ein HvO-Team. (Foto: Johanniter)
Schwäbische Zeitung

Seit Kurzem gibt es eine neue Helfer-vor-Ort (HvO)-Gruppe im Gemeindegebiet Deggenhausertal. Die Ehrenamtlichen der Johanniter-Unfall-Hilfe fahren aus ihrer Freizeit oder von der Arbeitsstelle zu jeglicher Art von Notfalleinsätzen im Bereich Lellwangen, Wittenhofen und Urnau.

Die Helfer-vor-Ort profitieren laut Pressemitteilung nicht nur von wichtigen und guten Ortskenntnissen, sondern auch vom eindeutigen Zeitvorteil gegenüber dem ersteintreffenden Rettungswagen. Dieser zeitliche Vorteil kann in vielen Fällen lebenswichtig sein. Die neuen Helferinnen und Helfer verfügen mindestens über die Qualifikation Rettungssanitäterin oder -sanitäter. Im Falle eines Notrufs über die Nummer 112 wird die Gruppe gleichzeitig durch die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben über ihre digitalen- Meldeempfänger alarmiert. Jedes Mitglied hat einen eigenen Notfallrucksack in seinem Privatfahrzeug und fährt nach der Alarmierung direkt zum Notfallort. Die medizinische Ausrüstung ist notwendig, um eine professionelle Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes gewährleisten zu können. In der Vergangenheit hat sich dieses Konzept in vielen Gruppen in der Region bewährt.

Sollte es zu einem Notfall kommen, erfolgt die Alarmierung direkt über die europaweite Notrufnummer 112, dort wird alles Weitere veranlasst. Da das gesamte System aus Spenden finanziert ist, sind die Ehrenamtlichen auf diese angewiesen. Eine Ausstattung eines Mitglieds kostet circa 2500 Euro, teilen die Johanniter mit.

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