Grünen-Chefin lobt Geschäft „Heimatliebe unverpackt“

Lesedauer: 3 Min

Simone Peter (von links), Markus Böhlen und Helmtu Faden von den Kreis-Grünen probieren die Smoothies von Simone Keller.
Simone Peter (von links), Markus Böhlen und Helmtu Faden von den Kreis-Grünen probieren die Smoothies von Simone Keller. (Foto: Julia Freyda)

Auf ihrer Sommertour hat Simone Peter, Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen, mit Bundestagskandidat Markus Böhlen in Markdorf Station gemacht und den Laden „Heimatliebe unverpackt“ besucht.

16 Bundesländer in sechs Wochen stehen bei der Grünen-Chefin auf dem Programm. Seit Montag ist sie unterwegs und unterstützt in Markdorf den Grünen-Bewerber für den Bundestag im Wahlkampf. Nach dem Rundgang durch das Geschäft, das beim Wareneinkauf sowie -verkauf auf Plastikverpackungen verzichtet, lobt Peter nicht nur das Konzept. „Die Idee ist absolut unterstützenswert und auch das Geschäft rundum gelungen“, sagte Peter.

Ende September des vergangenen Jahres hat Simone Keller aus dem Deggenhausertal das Geschäft in der Hauptstraße eröffnet. „Eigentlich bin ich Architektin, aber wollte keinen Bürojob mehr“, berichtet die Eigentümerin. Also kam ihr die Idee mit dem Geschäft. Rund neun Monate dauerten die Vorbereitungen: vom Einrichten des Ladens, der möglichst stilvoll, aber auch praktisch sein sollte, bis zu selbst gebauten Warenbehältern, die natürlich auch nicht gerade aus Plastik sein sollten. Mittlerweile kommen die Kunden aus einem Umkreis von rund 20 Kilometern nach Markdorf. Bundesweit gibt es laut Keller bereits rund 50 Läden, die nach dem Konzept des Verzichts auf Plastikverpackung arbeiten.

Rund 300 Produkte sind auf den 55 Quadratmetern mittlerweile zu finden. Am meisten gefragt sind Eier und Shampoobars. „Das hat mich selber überrascht“, gesteht die Unverpackt-Chefin. Doch auch Nudeln, Reis und Müsli können sich die Kunden direkt in ihre Behälter abfüllen. Das testete Bundestagskandidat Böhlen auch gleich aus und packte sich sein Frühstück ab. „Das ist richtig praktisch. Ich komme wieder“, kündigte der Immenstaader an.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen