Gemeindeverwaltungsverband ändert Flächennutzungsplan

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Einstimmig hat der Gemeindeverwaltungsverband die fünfte Änderung des Flächennutzungsplans 2025 für die Gemeinden Bermatingen, Deggenhausertal, Markdorf und Oberteuringen in der Sitzung am Donnerstag auf den Weg gebracht. Die Änderung ist notwendig, da die Gemeinde Oberteuringen den Standort für die Grundschule verändern will und die neue Fläche als Sonderbaufläche ausgewiesen werden muss.

Diese Gelegenheit zur Änderung nutzen auch die Gemeinden Bermatingen und Oberteuringen, die jeweils ein Gewerbegebiet erweitern wollen. In Bermatingen soll das Gebiet „Kesselbach“ um etwa 2,5 Hektar vergrößert werden. Im Deggenhausertal ist es das Gebiet „Mennwangen-Süd“, das etwa 1,6 Hektar, einschließlich der notwendigen Ausgleichsfläche umfasst. Der Vorentwurf wird im Juni öffentlich aus ausgelegt, zudem werden die Behörden und die Träger öffentlicher Belange beteiligt.

Zudem wurde in der Sitzung die Jahresrechnung 2018 für das Baurechtsamt vorgelegt. Demnach hat es wieder einen Überschuss gegeben. Den Ausgaben von rund 400 000 Euro stehen Einnahmen von 531 000 Euro gegenüber. Der Überschuss von 131 000 Euro ist damit etwas geringer, als im Vorjahr – im Jahr 2017 waren es 195 000 Euro. Die Mehreinnahmen sind bedingt durch die Gebühren für Baugenehmigungen. Der Überschuss wird auf die vier Gemeinden verteilt.

Für den Leiter des Baurechtsamtes Thorsten Schneider war es wohl die letzte Sitzung, er geht am 1. Juli in Altersteilzeit. Bürgermeister Georg Riedmann dankte ihm für seine Arbeit. Schneider habe vielen Bauwilligen geholfen, sei kompromissbereit gewesen und habe pragmatisch das Baurecht umgesetzt. „Sie haben das Baurechtsamt des Gemeindeverwaltungsverbandes hervorragend geleitet“, stellte Riedmann fest.

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