Freiwillige Feuerwehr ehrt langjährige Kameraden

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Brigitte Walters

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf haben den Gesamtkommandanten Daniel Kneule für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Bei der Abteilung Stadt gab es eine Änderung, Patrick Krebs trat nicht mehr an, zum neuen Abteilungskommandanten wurde Christian Kessler gewählt. Bei den Stellvertretern gab es keine Änderung, Tobias Schmidschneider wurde bei der Gesamtwehr und Mathias Brutsch bei der Abteilung Stadt im Amt bestätigt. In der Jahreshauptversammlung am Sonntag wurden einige Wehrleute befördert, zudem gab es Ehrungen, für besonders langen aktiven Dienst in der Feuerwehr.

Zu 166 Einsätzen ist die Freiwillige Feuerwehr Markdorf im abgelaufenen Jahr ausgerückt, dies sind 14 Einsätze weniger als im Vorjahr. Dabei mussten ganz unterschiedliche Aufgaben erledigt werden, sei es die Beseitigung einer Ölspur, nach einem schweren Verkehrsunfall, den Verletzten aus dem Fahrzeug zu befreien oder einen Brand in einem Wohnhaus zu löschen. Über 20 Einsätze erfolgten im Rahmen der Überlandhilfe, das heißt, die Drehleiter oder der Gerätewagen Atemschutz wurde zu Einsätzen von Nachbarwehren angefordert. Rund 2400 Einsatzstunden wurden dabei geleistet, außerdem wurden von den Mitgliedern der Wehr rund dreimal so viel Stunden für Aus- und Weiterbildung absolviert. Derzeit hat die Markdorfer Wehr 140 aktive Mitglieder, hinzu kommt die Jugendwehr mit 28, der Spielmanns- und Fanfarenzug mit 36 und die Altersabteilung mit 44 Mitgliedern. Erfolgreich ist die Arbeit in der Jugendwehr, sieben Nachwuchswehrleute konnte Kommandant Kneule neu verpflichten.

Die Feuerwehr sei gut und effizient aufgestellt, stellte Kommandant Kneule in seinem Rückblick fest. Die Größe des Anteils der Verwaltungsarbeit habe er bei seinem Amtsantritt unterschätzt, durch verschiedene Veränderungen konnte eine Reduzierung erreicht werden. Die neuen Fahrzeuge machen die Wehr noch leistungsfähiger, das neue Löschfahrzeug für die Abteilung Riedheim und die Abteilung Ittendorf sei bereits bestellt. Für die Zukunft gelte es die Aus- und Weiterbildung weiter voranzubringen. Mit der notwendigen Besonnenheit gelte es an das Thema Digitalisierung heranzugehen und in den Alltag der Wehr einzubauen.

Die Markdorfer Wehr habe ein starkes Fundament gut ausgebildeter und motivierter Wehrleute, erklärte Abteilungskommandant Patrick Krebs. Die Tagesverfügbarkeit sei gut, da zahlreiche Wehrleute in Markdorf arbeiten und verständnisvolle Arbeitgeber haben.

Eine Veränderung gibt es bei der Jugendwehr, Jugendwarte Rico Galysa und Christian Kessler übergaben ihre Aufgabe an Maximilian Bischofberger und Anna-Lena Bauder. Markdorf sei stolz, eine solch gut ausgebildete und motivierte Feuerwehr zu haben, erklärte Bürgermeister Georg Riedmann. Er appellierte an die Mitglieder die Wehrführung zu unterstützen und weiterhin die Einsätze so professionell abzuarbeiten wie bisher.

Von der Feuerwehr werde nicht nur die ursprüngliche Aufgabe der Brandbekämpfung erwartet, sondern das sie in allen kleinen und großen Notsituationen da ist und hilft, erklärte Michael Fischer, stellvertretender Kreisbrandmeister. Er zeichnete Kameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft aus.

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