Familienheim Bodensee arbeitet erfolgreich

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Vorstand und Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Familienheim Bodensee informieren die Mitglieder über den erfolgreichen Jahresab
Vorstand und Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Familienheim Bodensee informieren die Mitglieder über den erfolgreichen Jahresabschluss, mit dabei sind (von links) Josef Dichgans, Werner Schwacha, Marco Bächle, Susanne Sträßle, Bernhard Hertrich und (Foto: Brigitte Walters)
Brigitte Walters

Die Baugenossenschaft Familienheim Bodensee hat im vergangenen Jahr erfolgreich gearbeitet: Der Jahresüberschuss wurde gesteigert, die Mitglieder erhalten wieder eine Dividende von vier Prozent auf ihre Anteile und es konnten über drei Millionen Euro den Rücklagen für zukünftige Investitionen zugeführt werden. Über diese positiven Zahlen und den Geschäftsverlauf berichtete der Vorstand in der Info-Veranstaltung in der Markdorfer Stadthalle.

Erstmals mit dabei waren die neuen Mitglieder und Mieter aus dem Wohnpark Mangoldstraße. Durch dieses größte Investitionsprojekt in der mehr als 60-jährigen Geschichte der Wohnbaugenossenschaft, entstanden 86 Wohnungen, eine Gewerbeeinheit und mehr als 120 Tiefgaragenplätze, dazu wurden über 20 Millionen Euro investiert, berichtete Vorstandsvorsitzender Stefan Andelfinger am Donnerstag.

Die Baugenossenschaft werde in den nächsten Jahren weiter in den Mietwohnungsbau investieren. Vor wenigen Wochen war Spatenstich für das Objekt in Engen, dort entstehen 36 neue Mietwohnungen. Weitere Projekte, bei denen die Genossenschaft bezahlbaren Wohnraum schaffen will, seien in Planung. Dies sei kein sozialer Wohnungsbau, sondern Wohnungen für „Otto Normalverdiener“, der keine staatliche Förderung erhalte. Derzeit gebe es bei der Genossenschaft eine Warteliste mit knapp 1000 Bewerbern für eine Wohnung.

Die Genossenschaft stehe auf gesunden finanziellen Füßen, stellte Vorstandsmitglied Marco Bächle fest. Neben Investitionen in den Neubau, seien auch in 2017 wieder 2,6 Millionen Euro für die Instandhaltung und Modernisierung von Bestandswohnungen aufgewendet worden. Dabei wurde besonders die Haustechnik, wie Heizung und die Trinkwasser-Versorgung, modernisiert. In Markdorf sei ein attraktives Gebäude im Zentrum entstanden, inzwischen seien fast alle Wohnungen vermietet, berichtete Bächle. Für die nächsten Jahre sei neuer Wohnraum für die Mitglieder geplant, so gebe es Planungen für ein Mehrfamilienhaus in Salem-Mimmenhausen.

Die Markdorfer Aufsichtsrätin Susanne Sträßle berichtete von der Mitgliederversammlung in Radolfzell, in der der Jahresabschluss und die vorgeschlagene Gewinnverwendung gebilligt wurden. Nach Fertigstellung ihres großen Bauobjekts in der Mitte der Stadt sei die Baugenossenschaft sehr präsent in Markdorf, stellte die stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Oßwald fest. Nach den kritischen Anmerkungen während der Bauzeit hätten sich die Gemüter inzwischen beruhigt und die Mieter äußerten sich zufrieden. Zur Akzeptanz könnte noch etwas mehr Grün beitragen, da sollte nachgebessert werden. Auch die Balkonstütze, die derzeit im Gehweg an der Ittendorfer Straße stehe, werde in den nächsten Wochen entfernt. Sie betonte die gute Zusammenarbeit und das gute Miteinander zwischen Stadt und Baugenossenschaft.

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