Der Vermessungstrupp feiert sich selbst

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Sie können es noch: Der Vermessungstrupp vollführt auf der Theaterstadel-Bühne ihren legendären Kniefall. (Foto: Matthias Schopf)

Mit großem Publikum und einem närrischen Programm hat der Vermessungstrupp der Historischen Narrenzunft Markdorf am Freitagabend im Theaterstadel sein 20-jähriges Bestehen mit dem „Hupenball“ gefeiert. Zur Gaudi hatten die Vermesser im Vorfeld um eine BH-Spende gebeten (wir berichteten): 732 BHs baumelten schließlich als eine besondere Dekoration von der Stadel-Decke. Für einen Rekord hat es allerdings nicht gereicht, denn eine australische Bürgerinitiative hatte 2009 ganze 660000 BHs gesammelt und zu einer 164 Kilometer langen Girlande zusammengeknüpft. Obertorpfleger und Narrenbüttel Dietmar Bitzenhofer brachte es auf den Punkt: „Wer die Vermesser nicht mag, der hat die Fasnet nicht verstanden“.

Die Besucher erlebten ein buntes Programm mit verschiedenen Grußworten, unter anderem von Otto Gäng, Vizepräsident der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte (VSAN) und ehemaliger Markdorfer Zunftmeister sowie von Stadtpfarrer Ulrich Hund und dem ehemaligen Stadtarchivar Manfred Ill. Ein Höhepunkt des Programms war die Vorführung verschiedener Kostüme, mit denen die Vermesser in den vergangenen Jahren beim Rathaussturm aufgetreten waren. (msp)

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