Der Schlüssel zum Glück

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Der planende Architekt Gerhard Lallinger (rechts) überreicht den symbolischen Schlüssel für das um- und ausgebaute Feuerwehrhaus
Der planende Architekt Gerhard Lallinger (rechts) überreicht den symbolischen Schlüssel für das um- und ausgebaute Feuerwehrhaus der Abteilung Riedheim an Abteilungskommandant Florian Jehle. (Foto: bw)
Brigitte Walters

Mit einem Jahr Verzögerung ist am Sonntag die Erweiterung des Feuerwehrhauses der Abteilung Riedheim der Freiwilligen Feuerwehr Markdorf in Leimbach offiziell eingeweiht und übergeben worden. Nun gibt es für die Wehrleute moderne Umkleide- und Sanitärräume. Aufgrund eines Schadens musste die Fahrzeughalle neu gefliest und renoviert werden. Auch beim benachbarten ehemaligen Rathaus wurde die Fassade renoviert und das Dach erneuert. Der kalkulierte Kostenrahmen wurde eingehalten.

Das bisherige Gerätehaus habe nicht mehr die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, erklärte Ortsvorsteher Hubert Roth. So gab es keine Umkleide- und Sanitärräume für die Wehrfrauen. Für ihre ehrenamtliche Arbeit stehen den Wehrleuten damit moderne Räumlichkeiten und Gerätschaften zur Verfügung. Nach dem Festgottesdienst segnete Pfarrer Ulrich Hund das Feuerwehrhauses.

Der An- und Umbau des Feuerwehrhauses sei ein bedeutender Schritt für die Feuerwehr Markdorf und besonders für die 39 Aktiven in der Abteilung Riedheim, betonte Gesamtkommandant Daniel Kneule. Die Abteilung sei ein wichtiger Bestandteil der schnellen Einsatzbereitschaft in den östlichen Ortsteilen und der Kernstadt. Kneule dankte allen, die den Anbau ermöglicht haben. Sicherheit zu produzieren, bedeute über eine gute Gerätschaften und Einrichtungen zu verfügen, stellte Kreisbrandmeister Henning Nöh fest. Gute Ausrüstung bedeute auch Motivation für das Ehrenamt in der Feuerwehr. Für das kommende Jahr sagte er einen Zuschuss für ein neues Fahrzeug zu.

Beim Spatenstich im Mai 2016 sei mit einem Kostenbudget von 500 000 Euro gerechnet worden, berichtete Bürgermeister Georg Riedmann. Im Laufe der Bauarbeiten habe das ehemalige Rathaus einen neuen Anstrich und ein neues Dach erhalten. Insgesamt habe die Stadt für das Bauprojekt 118 000 Euro Zuschuss bekommen. Die Eröffnung sei eigentlich im Sommer 2017 geplant gewesen, doch wenige Monate vorher habe es eine böse Überraschung, die Fliesen in der Fahrzeughalle hatten sich gehoben. Eine Erneuerung innerhalb der wenigen Monate nicht möglich war. Deshalb habe es die Verschiebung gegeben, erklärte der Bürgermeister. Der An- und Umbau sei dringend notwendig gewesen, bekräftigte Abteilungskommandant Florian Jehle. Die neuen Räume seien modern und praktisch, zudem wurden der Zugang und die Zufahrt zum Gebäude verbessert.

Es sei eine gute Lösung gefunden worden, sodass Übungs- und Festplatz erhalten geblieben sind. Glückwünsche zu den neuen Räumen gab es auch von einer Abordnung der Feuerwehr aus der Partnerstadt Ensisheim, dem DRK-Ortsverein und dem Musikverein Riedheim. Abschließend überreichte Architekt Gerhard Lallinger den symbolischen Schlüssel an Abteilungskommandant Florian Jehle.

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