Christliches Bildungswerk präsentiert neues Programm

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 Es ist so weit: Das neue Programm vom CBW liegt vor. Es wird präsentiert von Birgit Wachter, Pfarrerin Kristina Wagner, Peter E
Es ist so weit: Das neue Programm vom CBW liegt vor. Es wird präsentiert von Birgit Wachter, Pfarrerin Kristina Wagner, Peter Elbs, Christina Höflacher, Kathrin Wiedmann und Christina Löhr mit Simon (von links). (Foto: bw)
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Ein neues Programm haben die Organisatoren des Christlichen Bildungswerkes (CBW) Markdorf für 2020 geplant. Hauptthema wird in den nächsten Monaten das Judentum sein. Nachhaltigkeit und Klimaschutz stehen im Mittelpunkt beim Projekt „Garten Eden – Beete für Jede/n“. Dazu gibt es drei Veranstaltungen. Fortgesetzt wird die Dialogreihe zu den zehn Geboten, im Frühjahr wird das neunte Gebot diskutiert. Unverändert bleiben die bewährten Angebote des CBW: so das traditionelle Wohltätigkeitskonzert der Markdorf Chöre – dieses Mal am Sonntag, 22. März, unter dem Titel „Lieben–Loben–Leben“.

Angeregt durch die jüdischen Wochen in Meersburg, war für die Programmgestalter des CBW schnell klar, verschiedene Veranstaltungen zum Thema Judentum anzubieten, erklärte Christina Höflacher bei der Vorstellung des neuen Programms. Über Jesus aus jüdischer Sicht, Verbrecher oder Prophet, über die unterschiedlichen Sichtweisen wird Pfarrer Jörg Seyfried am Mittwoch, 29. Januar, referieren. Im Februar präsentiert Peter Elbs Bilder einer Pilgerreise der Seelsorgeeinheit Markdorf nach Israel im Jahr 2018. Mit der Geschichte des Judentums, von den Anfängen bis heute, wird sich Pfarrer Seyfried im April beschäftigen.

Im Mai gibt es eine Exkursion nach Hohenems, um den Spuren jüdischen Lebens in der Stadt in Vorarlberg zu folgen. Zu diesem Thema gehört auch der Nationalsozialismus: Stadtarchivar Walter Hutter wird am Montag, 17. Februar, über die Auseinandersetzung von drei Markdorfer Priestern mit der NS-Diktatur berichten. An den Beispielen von Stadtpfarrer Boch, Kaplan Morath und Geistlicher Rat Würth, soll verdeutlicht werden, unter welchen Repressalien des NS-Staates die katholischen Geistlichen litten. Zum Thema Judentum gehört auch der Antisemitismus. Dazu wird Michael Blume, Antisemitismus-Beauftragter des Landes, im September referieren.

Im Rahmen des Projektes „Garten Eden – Beete für Jede/n“ wird die Bedeutung und das Potenzial von Humus in einer Veranstaltung im März erklärt. Eine Woche später werden zwei Imker über die Bedeutung der Bienen in der Natur berichten. Ein interaktives Gartenseminar ist für den Mai geplant. Hier gibt es Anregungen für den Garten und den Balkon, mal etwas Neues auszuprobieren und Erfahrungen auszutauschen.

Eine literarisch-musikalischen Abend gibt es am Valentinstag, 14. Februar. Unter dem Titel „Sei es nah am Himmel“ wird die Musikerin Elisabeth Haug mit ausgewählter Lyrik und Prosa zu hören sein.

Zu 100 Jahren Frauenwahlrecht stellt Regina Greis im Mai die Frage „Wann ist ne Frau ne Frau?“, in Chansons werden die unterschiedlichen Frauentypen beleuchtet.

Weiterhin im Programm die Dauerbrenner Meditatives Tanzen, der Literaturkreis, die Frauen-Diskussionsrunde Weiterdenken, Handauflegen und Kontemplation. Die Veranstaltungen finden im Haus im Weinberg oder in der Mittleren Kaplanei statt.

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