Bundeszuschuss fürs MGH wird um 10 000 Euro angehoben

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Im Rahmen der Sitzung des Gemeinderats verabschiedet Bürgermeister Georg Riedmann mit Blumen und Wein Waltraud Zeller-Fleck, die
Im Rahmen der Sitzung des Gemeinderats verabschiedet Bürgermeister Georg Riedmann mit Blumen und Wein Waltraud Zeller-Fleck, die langjährige Leiterin des MGH, in den Ruhestand. Der große Erfolg des MGH habe mehrere Mütter und Väter, eine wichtige sei Waltraud Zeller-Fleck gewesen, die für den Landkreis den Familientreff betreut habe. Sie habe sich sehr engagiert eingebracht und die Arbeit im MGH sei für sie Berufung gewesen, lobt und dankt der Bürgermeister. (Foto: bw)
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Das Bundesprogramm zur Förderung der Mehrgenerationenhäuser (MGH) soll fortgesetzt werden. Damit die einzelnen Häuser mehr Planungssicherheit erhalten, können sie jetzt erstmals einen Förderantrag für die nächsten acht Jahre stellen. Voraussetzung dabei ist, dass sich die Kommune an der Förderung beteiligt und eine jährliche Kofinanzierung in Höhe von 10 000 Euro zusagt. Den entsprechenden Beschluss fasste der Markdorfer Gemeinderat am Dienstag einstimmig. Eine neue Aufgabe gibt es ebenfalls, der Pflege-Stützpunkt wird im MGH etabliert.

Diese Zusage der Stadt sei wichtig, um erfolgreich die Förderung des Bundes zu beantragen, verdeutlichte die MGH-Leiterin Renate Hold die Wichtigkeit des Beschlusses. Erfreulich dabei: Der Bundeszuschuss wird um jährlich 10 000 Euro angehoben. Gemeinsam mit Christin Jungblut, die seit April zum Leitungsduo gehört, gab Hold einen Überblick über die Schwerpunkte des Programms für die Mehrgenerationenhäuser. Demnach soll das MGH bedarfsgerechte Angebote zur Gestaltung des demografischen Wandels machen. Weitere Projekte soll es zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geben, ebenso zur Stärkung der Demokratie. Ferner gilt es, das Engagement der Ehrenamtlichen zu fördern, Angebote zur digitalen Bildung vorzuhalten und ebenso zum ökologisch nachhaltigem Handeln. Die bisherigen Angebote in verschiedenen Bereichen sollen beibehalten werden. Mit diesen Schwerpunkten soll es dem MGH ermöglicht werden, flexibler auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in der jeweiligen Kommune einzugehen. Zudem soll die Gemeinde das MGH in die kommunalen Planungen zur demografischen Entwicklung im Sozialraum mit einbinden. Ein wichtiger Bereich im MGH, sei die Netzwerk-Arbeit, erklärte Renate Hold. Neben der Kooperation mit der Stadt, gebe es Kooperationen mit zahlreichen sozialen Einrichtungen und Organisationen.

Zum Schluss gab es noch einige Zahlen, so hat das MGH etwa 170 Nutzer pro Tag, es gibt 97 Angebote, es erfolgen rund 130 Beratungen im Monat, der offene Treff, das „Wohnzimmer“ habe etwa 50 Nutzer. Die Sprecher aller Fraktionen lobten die gute, engagierte Arbeit im MGH. Bürgermeister Georg Riedmann gab dann noch bekannt, dass der Pflege-Stützpunkt in Markdorf angesiedelt werde, natürlich im MGH.

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