Brand verursacht 300.000 Euro Schaden

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 In Markdorf brennt’s.
In Markdorf brennt’s. (Foto: Feuerwehr Markdorf/Martin Scheerer)
Schwäbische Zeitung

300 000 Euro Sachschaden ist bei einem Brand entstanden, der am Montag, 21.30 Uhr, in der Straße „Zum Burgstall“ ausgebrochen ist. Als Ursache vermuten Polizei und Feuerwehr einen technischen Defekt am Akku eines Elektrofahrrads. Das Gefährt befand sich zum Zeitpunkt des Brands gerade beim Laden.

Wie die Feuerwehr berichtet, stand das Erdgeschoss des Hauses beim Eintreffen der alarmierten Kräfte schon im Vollbrand.

Die beiden 77- und 50-jährigen Hausbewohner hatten sich glücklicherweise zuvor ins Freie gerettet, wurden aber vom ebenfalls alarmierten Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Klinikum eingeliefert. Der Brand war nach 40 Minuten unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten, bei denen Wände und Decken aufwändig geöffnet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert werden mussten, zogen sich noch bis halb 1 Uhr nachts.

Weil der Brandschaden so groß ist, kann das Haus aktuell nicht bewohnt werden.

Die Polizei und die Feuerwehr äußern in ihren Berichten auch einen ersten Verdacht: Möglicherweise könnte das Feuer durch einen technischen Defekt am Akku eines Elektrofahrrades entstanden sein, welcher sich im Bereich der mutmaßlichen Brandausbruchsstelle beim Laden befand.

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