An der Bergheimer Straße sollen 80 Stellplätze entstehen

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Auf diesem Grundstück an der Bergheimer Straße sollen 80 Stellplätze entstehen, zuvor wird das einstige Wohnhaus abgerissen.
Auf diesem Grundstück an der Bergheimer Straße sollen 80 Stellplätze entstehen, zuvor wird das einstige Wohnhaus abgerissen. (Foto: bw)
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Stellplätze standen im Mittelpunkt der Diskussion bei der Beratung von Bauanträgen am Dienstag im Technischen Ausschuss. So wurde vom Baurechtsamt moniert, dass beim Bau eines Hauses im Drosselweg die Anzahl der notwendigen Stellplätze um einen überschritten werde. Dies sei eine unnötige Versiegelung der Grundstücksfläche und schränke die Parkmöglichkeit im Drosselweg ein.

An der Bergheimer Straße wird die Errichtung von 80 Stellplätzen geplant, bisher steht auf dem Grundstück nur die Ruine eines Wohnhauses. Die Anfahrt zu den Plätzen soll über die Bergheimer Straße erfolgen. Die Verwaltung will den Bauherrn bitten, einige Bäume zu pflanzen, kündigte Bauamtsleiter Michael Schlegel an. Mit dem Bauherrn sollte geprüft werden, ob dort nicht eine Tiefgarage mit zwei oder drei Geschossen möglich sei, regte Joachim Mutschler (UWG) an. Eventuell könne die Stadt sich an den Kosten beteiligen.

Zum Abschluss verdeutlichte der Bauamtsleiter, dass der Gesetzgeber wünscht, dass die Vorgärten möglichst „grün“ zu halten sind. Steinerne Vorgärten ohne Pflanzen und Bäume entsprechen nicht den Vorgaben des Gesetzgebers. Dies gilt auch für Stellplätze. In Zukunft wolle das Baurechtsamt deutlich mehr darauf achten, dass die Vorgärten weniger versiegelt werden. Neben der Versiegelung verringern die Stellplätze auch die Parkmöglichkeit auf der Straße, da sie üblicherweise direkt von der Straße angefahren werden. Mit dieser Information wolle die Verwaltung anregen, Überlegungen anzustellen, wie dies zukünftig in der Stadt geregelt werden soll.

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