40 Hunde starten beim Struppirennen

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Walter und Sune Kleindienst mit ihren Irischen Wolfshunden "Eisbär" und "Icecat" waren ein Blickfang beim Struppirennen.
Walter und Sune Kleindienst mit ihren Irischen Wolfshunden "Eisbär" und "Icecat" waren ein Blickfang beim Struppirennen. (Foto: Claudia Paul)

Ein unterhaltsames Schauspiel ist auch in diesem Jahr wieder das Struppirennen auf der Windhundrennbahn in Riedern gewesen. „Hunde aller Altersstufen und Rassen und Mischlinge sind startberechtigt“, sagte Carmen Statti.

Beim Schönheitswettbewerb käme es nicht nur auf das Aussehen an, sondern es spielten verschiedene Kriterien mit. Das Gangbild, der Fellzustand und die Mitarbeit würden in die Bewertung miteinfließen. Zum Schluss durften die Vierbeiner noch ein Kunststück zum Besten geben, was nicht immer ganz glückte und den Zuschauern oftmals ein Schmunzeln entlockte.

Auf der Rennbahn starteten die Hunde in sieben Gruppen nach Größen aufgeteilt in zwei Läufen über 100 Metern. „Die Zeiten beider Läufe werden addiert“, so Statti. Die jeweils drei schnellsten Hunde jeder Gruppe erhielten einen Pokal, der Tagesschnellste einen Sonderpreis. „Das Rennen ist sehr gut besucht und die Stimmung unter den Hunden gut“, freute sich Statti. In diesem Jahr habe der Verein bereits vier Veranstaltungen organisiert, die Tendenz der Mitgliederzahl von momentan 40 sei steigend.

Unter den Zuschauern herrschte ebenfalls gute Laune trotz des anfänglich nebligen Wetters. „Mir gefällt es sehr gut“, sagte die 13-jährige Julie Abt aus Friedrichshafen, die mit ihrem Jack Russell-Mischling „Josi“ auf den Start wartete. Marisa André und Lili Ackers waren als Schiedsrichter beim Schönheitswettbewerb im Einsatz und voller Begeisterung dabei. „Die Mädchen sind streng, aber gerecht“, sagte Schiedsrichterkollege Joe Statti lobend. Viel zu lachen gab es mit Zwergpudel Bolonka Swetna „Kiwi“, der mit seinem Frauchen antrat. Das kleine, braune Fellknäuel, ein drei Monate alter Welpe, eroberte die Herzen der Zuschauer im Sturm. „Der Kleine ist so süß“, sagte eine Hundebesitzerin entzückt. Neben Schäferhunden, Labradoren, Rottweilern, Golden Retrievern und vielen Windhunden stachen zwei gutmütige, weiße Riesen ins Auge. „Das sind Irische Wolfshunde“, sagte Walter Kleindienst aus Wangen. Die Rasse gehöre zu den Windhunden und sei überaus sanftmütig. „Wir züchten die Rasse seit 25 Jahren“, ergänzt Ehefrau Sune. Zu Hause hätten sie sechs Wolfshunde, die allesamt sehr ruhige Gesellen wären. Und wirklich ließen sich Rüde „Eisbär“ und seine Schwester „Icecat“ von dem Trubel drumherum nicht aus der Ruhe bringen. „Der Rüde ist zwei Jahre alt und wiegt 74 Kilogramm“, sagte Sune Kleindienst. Mit seiner Größe könne er locker über Biertische hinwegschauen. Sohn „Espresso“ indessen lockte mit seinen elf Wochen die kleineren Besucher an, die den Welpen mit Streicheleinheiten verwöhnten, die dieser sichtlich genoss. „Die sanften Riesen muss man sich erziehen“, sagte Walter Kleindienst abschließend.

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