30 Jahre Freundschaft zwischenMarkdorf und Huancaray

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Teambesprechung in Huancaray mit Jubiläumstorte; hintere Reihe von links nach rechts: Wasserbauhelfer Basilio, Fredy Lorenz, Reg
Teambesprechung in Huancaray mit Jubiläumstorte; hintere Reihe von links nach rechts: Wasserbauhelfer Basilio, Fredy Lorenz, Regina Lorenz, Padre Mario, Kurt Rogalla, die 3 Köchinnen; vordere Reihe von links nach rechts: Wasserbaumeister Vidal, Ann Lorenz, Arturo Huamani, Dorothea Rogalla (Foto: Perugruppe)
Schwäbische Zeitung

Interessierte finden Kontakt mit Frau Konzet-Horn unter Telefon 07544 / 68 78 oder per E-Mail an

Markdorf-Huancaray@gmx.de

Seit genau 30 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen den katholischen Gemeinden Markdorf und Huancaray im weit abgelegenen Hochland von Peru. Damals von der Frauengemeinschaft um Frau Konzet-Horn gegründet, begann die Partnerschaft anfangs als eine rein spirituelle Freundschaft, heißt es in einer Mitteilung der Markdorfer Perugruppe. Nach den ersten Besuchen vor Ort wurde klar, dass die Not in der Andenregion in einer Höhe von 2800 bis 4000 Metern immens groß war. Es fehlte an allem: sauberes Trinkwasser, gesundes Essen, medizinische Versorgung, Schuhe, Bildung.

Eine überwältigende Hilfswelle der Markdorfer und auch auswärtiger Mitmenschen unterstützt nun seit Jahrzehnten diese vergessenen Dörfer mit der Finanzierung mehrerer Projekte: Wasserleitungen (Hilfe zur Selbsthilfe, denn die Bewohner erhalten nur das Material, sie bauen selbst die Versorgungsleitungen über viele Kilometer in unwegsamem Gelände), Schulessen, Schulausflüge, kostenlose Medikamente in der pfarreigenen Apotheke, Unterstützung der Schwangeren, Einzelfallhilfe bei Behinderten und Alleinerziehenden.

Nun hat eine sechsköpfige Delegation aus Markdorf, bestehend aus der Familie Regina und Fredy Lorenz mit Tochter Ann und Ehemann Arturo sowie Dorothea und Kurt Rogalla, erneut Huancaray besucht, um mit den Freunden das 30-jährige Jubiläum zu feiern. Dabei wurde auch der entlegenste Ort, der nun mit Trinkwasser versorgt werden konnte, besucht, sowie alle unterstützten Projekte und schließlich die Messfeier mit anschließendem Fest mit 300 Personen. Die Tour habe gezeigt, dass alle gespendeten Gelder ein sinnvolles Ziel gefunden hätten, heißt es weiter. Neue Projekte sind ein Erstlingspaket für Neugeborene, feste Schuhe für die Barfüßigen und Schuluniformen für die Familien, die sonst ihre Kinder nicht in die Schule schicken könnten.

Besuch aus Huancaray bekommt Markdorf im Oktober, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Interessierte finden Kontakt mit Frau Konzet-Horn unter Telefon 07544 / 68 78 oder per E-Mail an

Markdorf-Huancaray@gmx.de

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