Ärger über Bürgerentscheid motiviert

Lesedauer: 4 Min
Bei der Nominierung zur Kommunalwahl sind bei der CDU alle Listenplätze besetzt, mit möglichst vielen Kandidaten wollen die Chri
Bei der Nominierung zur Kommunalwahl sind bei der CDU alle Listenplätze besetzt, mit möglichst vielen Kandidaten wollen die Christdemokraten in den Markdorfer Gemeinderat einziehen. (Foto: bw)

Einstimmig haben die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes eine Kandidatenliste in alphabetischer Reihenfolge für die Kommunalwahl am 26. Mai beschlossen. Hubert Roth ist der einzige der bisherigen sieben Gemeinderäte, der nicht wieder antritt, dies hat er bereits vor einigen Monaten angekündigt. Bei der Nominierungsversammlung am Montag präsentierte die CDU vollständige Bewerberlisten, auch für die Ortschaftsräte in Ittendorf und Riedheim.

Es sei gelungen, großartige Bewerber für die Kandidatur für den Gemeinderat und für die beiden Ortschaftsräte zu gewinnen, stellte die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Susanne Schwaderer zufrieden fest. Am Montag erklärten einige Kandidaten, dass der Ausgang des Bürgerentscheids im Dezember für sie den Ausschlag gegeben habe, für die CDU anzutreten. Man sollte nicht nur kritisieren, sondern sich einbringen, um die Stadt Markdorf weiter zu entwickeln.

Rückblickend erinnerte Fraktionssprecherin Susanne Sträßle an wichtige Entscheidungen in den vergangenen Jahren, wie die Realisierung des letzten Bauabschnitts des Gewerbegebietes „Riedwiesen“ und den Kindergarten-Neubau in Ittendorf. Die Planung zum Umbau der Jakob-Gretser-Grundschule habe viel Zeit in Anspruch genommen, da auch ein neues Schulkonzept realisiert werden soll. Zudem wird eine zweite Turnhalle errichtet. Sträßle erinnerte daran, dass die CDU-Fraktion die beantragte Abschaffung der unechten Teilortswahl abgelehnt habe. Dazu müsse der Anstoß aus den Ortsteilen kommen. Für die CDU sei es wichtig, dass beide Teilorte im Gemeinderat vertreten sind.

Eine Herausforderung für die Zukunft sei es, rasch eine Lösung für das Bischofsschloss zu finden. Gleiches gelte für das Rathaus. Zur Verbesserung der Situation an der Bahnlinie, habe die CDU beantragt, erste Planungsmittel für eine Unter- oder Überführung der Gleise für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Den Wünschen der Jugendlichen entsprechend soll die Skater-Anlage umgebaut werden. Im neuen Wohnbaugebiet „Klosteröschle“ soll es Geschoss-Wohnungsbau geben.

Die Kandidaten:

Gemeinderat Markdorf: Thomas Beck, Markus Bergmann, Thomas Bergmann, Gerhard Eberl, Peter Freyas, Gerhard Klank, Martina Koners-Kannegießer, Patrick Krebs, Markus Maier, Kerstin Mock, Susanne Schwaderer, Ulrike Specker, Susanne Sträßle, Alfons Viellieber, Erich Wild, Katrin Willamowski, Markus Ziegler. Für Ittendorf: Karl-Heinz Alber, Ursula Hutter-Koenen, Simon Pfluger. Für Riedheim: Lennert Bock, Bernd Brielmayer, Ralf Eichenhofer, Tobias Kreidler.

Ortschaftsrat Ittendorf: Karl-Heinz Alber, Dominik Geßler, Ursula Hutter-Koenen, Alexander Keller, Simon Pfluger, Oliver Seifried, Franz-Josef Sprißler und Guido Wingens. Ortschaftsrat Riedheim: Lennert Bock, Bernd Brielmayer, Ralf Eichenhofer, Torben Felder, Sabrina Heiß, Monika Hoffmann, Christian Keßler, Andreas Knödler, Tobias Kreidler, Dietmar Künzig, Ingo Mutter und Dominik von Bank.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen