Wie die Argen an den See kam

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 Vor allem bei Hochwasser ein beeindruckendes Bild: Die Argen fließt in den Bodensee. Andreas Schwab berichtet, wie es dazu kam.
Vor allem bei Hochwasser ein beeindruckendes Bild: Die Argen fließt in den Bodensee. Andreas Schwab berichtet, wie es dazu kam. (Foto: poi)
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Professor Andreas Schwab nimmt seinen Zuhörer am Donnerstag, 7. November, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Oberdorf mit auf eine Reise durch die heimische Erdgeschichte. Der Vortrag, „Wie kam die Argen an den See?“, der laut Vorschau mit Bildmaterial veranschaulicht wird, beschäftigt sich mit interessanten Facetten der Flussgeschichte und will so einen Beitrag zu einem vertieften Verständnis der Naturlandschaft liefern.

Die Argen prägt die Landschaft rund um Apflau, Laimnau und Oberdorf. Die Menschen schätzen und nutzen den Fluss als Erholungsraum fast selbstverständlich und in vielfältiger Weise. Dabei ist die Argen nicht nur landschaftlich reizvoll – auch ihre erdgeschichtliche Entwicklung erweist sich als spannend. Die beiden Quellflüsse Untere Argen und Obere Argen eingerechnet, erstreckt sich der Lauf über gut 90 Kilometer, bevor sie als drittgrößter Zufluss nach Rhein und Bregenzer Aach zwischen Langenargen und Kressbronn in den Bodensee mündet. Dies war jedoch nicht immer so. Im Laufe der jüngeren Erdgeschichte hat sie mehrfach ihren Verlauf geändert und dabei an zahlreichen Stellen ihre Spuren hinterlassen.

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