Wapo sucht Stand-up-Paddler im Bodensee

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Der Wasserschutzpolizei wurde ein herrenloses Stand-up-Paddle-Board auf dem Bodensee gemeldet.
Der Wasserschutzpolizei wurde ein herrenloses Stand-up-Paddle-Board auf dem Bodensee gemeldet. (Foto: Archiv: Hagen Schönherr)
Schwäbische Zeitung

Die Wasserschutzpolizei (Wapo) in Friedrichshafen ist am frühen Freitagnachmittag über ein im Bodensee vor Langenargen herrenlos aufgefundenes Stand-up-Paddel-Board informiert worden. Die Sorge um eine in Seenot geratene Person erwies sich später jedoch als unbegründet.

Zeugen berichteten, dass sie zuvor eine Person auf dem Board gesehen hatten. Später jedoch trieb das Board herrenlos vor Langenargen und wurde von einer unbekannten Segelbootbesatzung aufgenommen. Nach dem vermissten Paddler wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet, an welcher sich die Wasserschutzpolizei aus Baden-Württemberg und Bayern, ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Boote der DLRG beteiligten. Die Schiffsführer auf dem See wurden per UKW-Funk über die Suchaktion informiert. Parallel dazu konnte die Wasserschutzpolizei aufgrund der Bootsbeschreibung der Zeugen den Eigner des Segelbootes ermitteln, der das im See treibende Brett in Schlepptau genommen hatte. Am späteren Nachmittag konnte dann Entwarnung gegeben werden: Ein Schweizer Staatsbürger meldete telefonisch den Verlust seines Boards. Da das verlorene Board mit dem aufgefundenen Modell in Aussehen und Beschriftung übereinstimmte, wurde der Sucheinsatz, der sich über zwei Stunden hinzog, beendet. Die Wasserschutzpolizei in Friedrichshafen ermittelt nun, wie es zum Verlust des Stand-up-Paddel-Boards kam.

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