Bei „Winter Crackers“ in Langenargen sitzt Peter Vogel am Flügel und Peter Veit erzählt Geschichten.
Bei „Winter Crackers“ in Langenargen sitzt Peter Vogel am Flügel und Peter Veit erzählt Geschichten. (Foto: Helmut Voith)
Schwäbische Zeitung

Launige Geschichten zur Winter- und Weihnachtszeit mit musikalischer Umrahmung am Klavier bilden das Finale im Schlosskonzertjahr. Am Sonntag, 9. Dezember, laden Peter Veit und Peter Vogel bereits um 17 Uhr zur finalen Veranstaltung der Langenargener Schlosskonzerte 2018. Das Musikprogramm des neuen Jahres startet am 14. März, heißt es in einer Ankündigung der Veranstalter.

Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren liest Peter Veit, eine bekannte Stimme des Bayerischen Rundfunks, passend zur idyllischen Bodensee-Weihnacht in Langenargen am zweiten Adventswochenende wieder launige und hintergründige Geschichten zur Winter- und Weihnachtszeit. Für die musikalische Umrahmung der „Winter Crackers“ sorgt der künstlerische Leiter und Veranstalter der Langenargener Schlosskonzerte, Peter Vogel, selbst am Klavier.

Auf dem Musikprogramm stehen unter anderem bekannte Weihnachtslieder aus dem deutschsprachigen und anglo-amerikanischen Raum, denen Peter Vogel ein neues konzertantes Gewand verleiht. Zu den ausgewählten Geschichten, die Peter Veit zum Besten geben wird, zählen wieder Werke von namhaften Autoren wie Erich Kästner, Keto von Waberer, Doris Dörrie, Klaus Koch oder Hermann Hesse.

Von Letzterem wird die Geschichte „Der Kavalier auf dem Eise“ zu hören sein, die in der Sammlung „Jugendland“ veröffentlicht wurde. Hesse fühlte sich dem schwäbisch-alemannischen Sprachraum zugehörig, wo er seine Wurzeln hatte – davon geprägt sind auch die Erzählungen in „Jugendland“. Einen Bezug zur Gegenwart schafft beispielsweise „Die Typologie des Vanillekipferl-Essers“ von dem erfolgreichen Wiener Autoren und Journalisten Daniel Glattauer mit einem nicht immer ganz ernst gemeinten Blick auf den Plätzchenverzehr in der Vorweihnachtszeit.

Peter Veit wurde in Würzburg geboren. In seiner Kindheit und Jugend war das Radio noch eine wichtige Verbindung zur Außenwelt. So zog es ihn nach dem Abitur zu einem kleinen Radiosender am Bodensee – anfangs als Redakteur, nach entsprechender Ausbildung als Toningenieur und später zunehmend hinter dem Mikrofon. Ende der 1980er-Jahre absolvierte er beim Bayerischen Rundfunk eine Sprecherausbildung. Seitdem ist er regelmäßig in den Programmen des BR zu hören sowie in Fernsehproduktionen und Hörbüchern.

Peter Vogel studierte Klavier, Orgel und Komposition. Seine pianistischen Lehrjahre führten ihn bis zur Meisterklasse bei Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich. Neben seiner klassischen Ausbildung hat er sich intensiv mit Jazz- und Popularmusik beschäftigt. Zahlreiche Auszeichnungen, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen begleiten seine umfangreiche internationale Konzerttätigkeit.

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