Tim Zimmermann möchte noch ein paar Prozentpunkte mehr herauskitzeln

 Tim Zimmermann und seinem Teamkollegen Christopher Mies fehlt in dieser Saison noch ein Resultat ganz weit vorn.
Tim Zimmermann und seinem Teamkollegen Christopher Mies fehlt in dieser Saison noch ein Resultat ganz weit vorn. (Foto: Gruppe C)
Schwäbische.de

Nach vier Wochen Pause geht das ADAC GT Masters am kommenden Wochenende (24. bis 26. Juni) in eine neue Runde. Im niederländischen Zandvoort wird der Langenargener Rennfahrer Tim Zimmermann erneut um die Punkte kämpfen. Eine Besonderheit des Kurses ist die geografische Lage. Zandvoort liegt nur wenige Meter vom Nordseestrand entfernt und bietet damit eine einzigartige Atmosphäre. Der Sand von den Dünen inklusive vorausgesagtem Regen könnten aber auch entscheidenden Einfluss auf den Rennausgang haben.

Der Blick in den Himmel lässt es im Moment nicht vermuten, aber es ziehen tatsächlich dunkle Wolken an der Nordsee auf. Für Samstag und Sonntag ist Regen vorhergesagt an der Rennstrecke im niederländischen Zandvoort, wo sich Tim Zimmermann mit dem restlichen Feld des ADAC GT Masters um die Plätze duellieren wird. „Das wäre eine Premiere in dieser Saison“, sagt Zimmermann mit Blick auf Trainings und die Läufe am Samstag und Sonntag. „Mit Wasser auf der Strecke und dem Sand aus den Dünen rund um Zandvoort wäre es sicher ein bisschen spannender.“

Zwischen Demut und Zuversicht

Vielleicht würde das Tim Zimmermann und seinem Teamkollegen Christopher Mies einen Schub verleihen. Das Duo von Land Motorsport ist mit dem bisherigen Saisonverlauf und konstanten Ergebnissen in den Punkten nicht unzufrieden – allerdings fehlt dem Audi mit der Startnummer eins immer noch ein Resultat ganz weit vorn. „Wir haben in Zandvoort getestet und haben gesehen, dass es hier ganz gut funktioniert“, schätzt Zimmermann die Chancen realistisch ein. „Die anderen Teams haben sich aber auch weiterentwickelt und werden uns nicht nach vorn durchwinken.“

Im ADAC GT Masters entscheiden in dieser Saison Nuancen. Das zeigt ein Blick auf das erste Qualifying vom Red Bull Ring. 22 Piloten lagen innerhalb einer Sekunde. Also eine Zehntelsekunde schneller und Zimmermann hätte seinen Audi R8 LMS GT3 Evo II statt auf Rang 13 vom achten Startplatz ins Rennen pilotiert. „Daran sieht man ganz deutlich, dass es wenig ist, was am Ende entscheidet“, so Zimmermann. „Wir hoffen, dass es uns in Zandvoort gelingt, das Wenige aus uns und unserem Auto herauszukitzeln.“

Am Samstag und Sonntag müssen die Fahrer schon sehr früh auf die Strecke. Die Qualifyings starten jeweils um 9.05 Uhr und 8.40 Uhr. Zu den beiden 60-minütigen Läufen mit Fahrerwechsel springt die Ampel pünktlich um 13 Uhr auf Grün. Die Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort werden live im Free TV bei RTL Nitro und online auf der Seite des ADAC Motorsport übertragen.

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