Tim Zimmermann hofft auf den Knotenlöser

Im Lamborghini Huracán GT3 wird am kommenden Wochenende neben Tim Zimmermann ein neuer Teamkollege sitzen.
Im Lamborghini Huracán GT3 wird am kommenden Wochenende neben Tim Zimmermann ein neuer Teamkollege sitzen. (Foto: Tim Zimmermann)
Schwäbische Zeitung

Tim Zimmermann startet am kommenden Wochenende wieder im ADAC GT Masters. Sein Ziel ist eindeutig: Am Sachsenring will der 25-jährige Langenargener zurück in die Erfolgsspur finden. Mit ihm im Lamborghini Huracán GT3 wird ein neuer Teamkollege sitzen. Zimmermann geht am Samstag und Sonntag (2. und 3. Oktober, jeweils ab 16:30 Uhr) gemeinsam mit dem erst 17-jährigen Hugo Sasse auf Zeitenjagd.

Ein Rennen hat Zimmermann im ADAC GT Masters ausgesetzt und sich stattdessen der Langstrecke gewidmet. Jetzt ist er wieder zurück in der Liga der Supersportwagen und hat mit Sasse einen neuen Teamkollegen bekommen. 2019 gewann Sasse noch die deutsche Kartmeisterschaft, jetzt sitzt er mit Zimmermann im Lamborghini Huracán GT3. „Das könnte spannend werden, weil Hugo schon in jungen Jahren sehr schnell ist“, sagt Zimmermann.

Gute Erinnerungen an den Sachsenring

Zuletzt hatte der Langenargener wenig Glück auf der Strecke. Obwohl sein Team Grasser Racing alles versuchte, schaffte es der italienische Renner selten ins Ziel. „Das muss sich ändern, damit wir auch wieder erfolgreich sein können“, erklärt Zimmermann. „Dass hier alle Profis sind und das Zeug dazu haben, ganz vorn mitzufahren, ist klar. Wir brauchen nur dieses eine Rennen, bei dem der Knoten platzt. Dann kommt der Rest ganz von allein.“

Gerade recht kommt da das Rennen am Sachsenring. Auf dem 3,6 Kilometer langen Kurs hat Zimmermann im Formelsport und auch im Tourenwagen schon neun Podiumsplatzierungen abgeräumt. „Der Sachsenring gefällt mir und ich hoffe, dass wir auch im Lamborghini Freunde sind“, sagt er lachend. „Es wäre der richtige Zeitpunkt, dass unser Team wieder an die Erfolge des Vorjahres anknüpft. Dann kann die Saison noch ein versöhnliches Ende nehmen.“

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