„Alle Bereiche sind im Ergebnis positiv“: Strabag-Direktionsleiter Markus Reichl berichtet bei der Betriebsversammlung in Filder
„Alle Bereiche sind im Ergebnis positiv“: Strabag-Direktionsleiter Markus Reichl berichtet bei der Betriebsversammlung in Filderstadt über Rekordumsätze. (Foto: ah)
Freier Mitarbeiter

Im Rahmen der jährlichen Betriebsversammlung hat die Strabag GmbH, Direktion Baden-Württemberg in Filderstadt vor etwa 650 Mitarbeitern 2018 Revue passieren lassen. Dabei berichtete der technische Direktionsleiter Markus Reichl von einem sehr positiven Jahr im Bauunternehmen. Dies gelte im Besonderen auch für den Bereich in Langenargen: „Mit einem Leistungsergebnis von mehr als 40 Millionen Euro haben Sie ein äußerst positives Jahr hingelegt.“

Die Strabag Baden-Württemberg schwimmt auf einer Erfolgswelle. Das war den Ausführungen des Direktionsleiters Markus Reichl auf der Versammlung vergangenen Freitag zu entnehmen. Aus bautechnischer Sicht könne von einem Jahr der Rekorde gesprochen werden: „Alle Bereiche sind im Ergebnis positiv. Das gab es noch nie, das ist nicht selbstverständlich und erfüllt mich mit Stolz.“ Definierte Prozesse, hohe Leistungsbereitschaft, große Identifikation mit den jeweiligen Projekten, aber auch die sehr gute handwerkliche Qualität sowie gute Kommunikation samt kurzer Wege seien beeindruckend gewesen: „Diese Faktoren haben mit zu einem Umsatz innerhalb der gesamten Direktion in Höhe von fast 200 Millionen Euro und unter dem Strich zu einem positiven, bereinigten Ergebnis geführt.“ Wie in den vergangenen acht Jahren seien auch 2018 die Strabag-Konzernziele erreicht worden.

Reichl merkte aber auch an, dass Einmal-Effekte, wie das hohe Niveau der Finanzmittel von Bund und Ländern, eine Rolle gespielt hätten. Für 2019 bis 2021 werde man gemäß vorliegenden Zahlen aus dem Landes- und Bundeshaushalt das Niveau von 2018 jedoch halten können.

Der Direktionschef dankte allen Mitarbeitern, die zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hätten: „Sie sind die Basis, die Säulen unseres Wirkens. Sie alle haben sich mit ihrer Arbeit und ihrem unermüdlichen Engagement vorbildlich in allen Belangen eingesetzt. Vielen Dank für ihre großartigen Leistungen.“

170 Mitarbeiter in Langenargen

Wie Uwe König, technischer Bereichsleiter für Langenargen,im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung berichtete, könne man in der Gemeinde am Bodensee seit der Übernahme von Kirchhoff 2008 auf erfreuliche und erfolgreiche Projekte und somit auf hohe Umsatzzahlen blicken. Durch Gebietserweiterungen habe man in Langenargen zudem die Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren um 35 auf derzeit 170 erhöhen können.

„Wir verzeichnen eine kontinuierlich wachsende Umsatzentwicklung. Für 2018 rechnen wir mit mehr als 40 Millionen Euro, die wir unter anderem in den Bereichen Tief- und Straßenbau, in Erschließungen, sowie im Asphaltbau und privaten Aufträgen erzielt haben“, so Uwe König. Projekte wie den Neubau der B 30 Ravensburg, der B 31 Überlingen, der Umgehung in Esenhausen sowie weitere Erschließungen und Asphaltlose seien nur Auszüge der Leistungen, die der Langenargener Strabag-Bereich im bald abgelaufenen Jahr erfolgreich gemeistert habe.

„Hinter Langenargen sowie den anderen Bereichen liegt ein extrem anstrengendes und arbeitsintensives Jahr, das wir am See nur durch die gewachsenen Strukturen und unsere langjährigen treuen und hochqualifizierten Mitarbeitern abwickeln konnten“, sagte der Bereichsleiter. Hohe Fachkenntnis gepaart mit einem guten Mix aus jungen und älteren, erfahrenden Mitarbeitern seien Erfolgsgaranten für erfolgreiche Arbeit – vom Kleinstauftrag bis hin zur Erstellung von Autobahnen.

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