Der FV Langenargen bleibt nach dem knappen 2:1-Heimerfolg Tabellenführer der Fußball-Kreisliga B4.
Der FV Langenargen bleibt nach dem knappen 2:1-Heimerfolg Tabellenführer der Fußball-Kreisliga B4. (Foto: colourbox.com)
Schwäbische Zeitung

In der Fußball-Kreisliga B4 hat ein Eigentor den Spitzenreiter Langenargen fast aus dem Tritt gebracht. Nico Weishaupt verwandelte kurz vor Schluss einen Foulelfmeter zum 2:1-Sieg gegen den SV Kehlen II. Ein Schützenfest gab es beim Tabellenzweiten SV Tannau. Der SVT siegte gegen die SGM Hergensweiler-Niederstaufen mit 9:0.

„Wir sind sehr zäh ins Spiel gekommen. Nach dem 2:0 lief es dann deutlich besser“, sagte Tannaus Abteilungsleiter Josef Gindele. In schöner Regelmäßigkeit schossen die Spieler dann ihre Tore. Zu Halbzeit hieß es 4:0 und die Partie war gelaufen. Alexander Grill gelang es einen Eckstoß direkt zu verwandeln.

Einen unangenehmen Nachmittag erlebte Markus Bayer, Trainer der 2. Mannschaft des TSV Schlachters. „Es wurde nichts mit der Revanche“, sagte er nach der 1:2-Niederlage in Oberreitnau. Oberreitnau war aggressiver und gewann am Ende verdient. Martin Miller (Schlachters) vergab kurz vor der Pause das Mögliche 2:2. Er scheiterte an Oberreitnaus Torhüter Julian Grüner. Am Ende war es zu wenig, um in Halbzeit zwei die Partie noch zu drehen.

Fast hätte der Spitzenreiter FV Langenargen gegen den SV Kehlen II nur einen Punkt geholt. Zunächst lief alles nach Plan, aber nach dem Eigentor zum 1:1 verlor die Mannschaft von Trainer Michael Wölfle den Faden. „Ich kann nicht glauben, dass uns das passiert ist“, meinte der Trainer. Nach Wiederbeginn dauerte es fast bis zur 80. Minute ehe Langenargen Kehlen II wieder unter Druck setzte. Der Lohn für das Engagement war der späte Siegtreffer. Nico Weishaupt verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:1-Sieg.

Zwei Foulelfmeter brachten Eschach II bei Kosova aus dem Konzept. Es dauerte bis zur 75. Minute ehe Stefan Eitel auf 1:2 verkürzte. Am Ende brachte Kosova mit Glück und Geschick den knappen Vorsprung über die Zeit. „Wenn man 75 Minuten nebenher rennt, dann kann man so ein Spiel nicht gewinnen. Ich bin enttäuscht“, meinte Eschachs Trainer Jürgen Kibler. Kosova machte bei den Elfmetern über außen Druck, zog in den Strafraum und suchte den Kontakt.

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