Sozialverband VdK verzeichnet Mitgliederzuwachs

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Die Vorstandschaft des VdK Ortsverbandes Langenargen freut sich auf stetigen Mitgliederzuwachs (von links hinten): Gustav Pross
Die Vorstandschaft des VdK Ortsverbandes Langenargen freut sich auf stetigen Mitgliederzuwachs (von links hinten): Gustav Pross, Helmut Stohr, Ernst Zizler, Christa Bentele, Brigitte Zizler, Werner Will, Ellen Stohr, Andrea Walser, Inge Strittmatter. Es (Foto: VdK)

71 Mitglieder hat der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK Langenargen, Ernst Zizler, im katholischen Gemeindehaus zur 69. Jahreshauptversammlung begrüßt. Für besondere Verdienste geehrt wurden Sepp Heilig, Annemarie Heilig, Ellen Stohr, sowie Josef und Maria Sauter. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Reiner Ehmann, Marianne Hepp und Erwin Lemp das goldene Treueabzeichen.

„Unser Ortsverband steht bestens da. Mit 286 Mitgliedern zeigt die Statistik fortlaufend nach oben, unsere Finanzen stimmen, die Mitgliederentwicklung sowieso“, stellte Ernst Zizler fest. 2017 bezeichnete der Vorsitzende als sehr erfolgreiches, aber auch ereignis- und arbeitsreiches Jahr. So habe man unter anderem neben Tagungen, Fortbildungen und Infonachmittagen an einem Ausflug zur Wieskirche sowie nach Scheidegg mit jeweils etwa 70 Teilnehmern unternommen. „Auch der sommerlich Hock im ,La Veranda’ zeigte, wie beliebt unsere gesellschaftlichen Zusammenkünfte sind. An der traditionellen Adventsfeier durften wir sage und schreibe 140 Mitglieder begrüßen“, berichtete Zizler.

Die Abwicklung und Organisation dieser Veranstaltungen sei mit ein großer Verdienst der gesamten Vorstandsriege, denen es größten Dank auszusprechen gelte, betonte der VdK-Ortsverbandschef. Aktuell zähle die Gemeinschaft 286 Mitglieder, was 3,5 Prozent der Einwohnerzahl Langenargens entspreche. „Wir wachsen weiter, gedeihen sehr gut und liegen mitgliedsmäßig weit über dem Landesdurchschnitt mit 2,1 Prozent“, bemerkte Ernst Zizler. Überhaupt stehe die VdK-Familie für Zusammenhalt und Stärke, deren Kräfte es zu bündeln gelte, auch, um zum Wohle der Mitglieder deren Anliegen zu fördern und um gesteckte Ziele zu erreichen. „Nun haben wir also eine mit Geburtswehen und den üblichen Versprechungen entstandene Regierung. Mein Rat dazu: Erwarten Sie in der Sozialpolitik nicht zu viel. Die mit großem Tamtam gestellte Forderung, zum Beispiel die Renten bis 2025 nicht unter 48 Prozent sinken zu lassen, hört sich gut an, ist aber Augenwischerei, denn auch ohne dieser Forderung wäre sie nur auf 47 Prozent gefallen. Das sind bei einer Rente von 1000 Euro ganz fünf Euro, um die es letztlich ging“, ärgerte sich Ernst Zizler.

Überhaupt kritisierte er, das auf Brennholz, ein Reitpferd, Kunstgegenstände, Konzertkarten oder Blumen sieben Prozent Mehrwertsteuer, auf lebenswichtige Medikamente dagegen 19 Prozent aufgeschlagen würden. Zizler: „Das ist vor allem für kranke und auf Medikamente angewiesene Menschen nur sehr schwer zu verstehen.

Frisch (wieder-)gewählt

Nach dem erfreulichen Kassenbericht durch Werner Will erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft, die anschließenden Wahlen ergaben folgendes, jeweils einstimmige Ergebnis: Ernst Zizler (Erster Vorsitzender), Helmut Stohr (zweiter Vorsitzender), Andrea Walser (Kassier), Brigitte Zizler (Schriftführerin), Helene Lanz (Mitglieder-/Frauenbeauftragte), Inge Strittmatter, Gustav Pross, Christa Bentele, Gerhard Dahnke (Beisitzer), sowie Werner Will, und Ellen Stohr (Kassenprüfer).

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