Neuer Jugendbeauftragter legt los

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„Hier können sie sein“: Jugendlichen sollen im Stellwerk den Raum für Kreativität, Entwicklung und Entfaltung finden.
„Hier können sie sein“: Jugendlichen sollen im Stellwerk den Raum für Kreativität, Entwicklung und Entfaltung finden. (Foto: ah)
Freier Mitarbeiter

Einen umfassenden Einblick in seine Aufgaben hat Stellwerk-Leiter Daniel Lenz in der jüngsten Gemeinderatsitzung gegeben. Dabei betonte der ausgebildete Heilerziehungspfleger in seinem Rechenschaftsbericht für 2017/2018 unter anderem, dass die Einrichtung erfolgreich saniert wurde, die Zahl der aktiv mitwirkenden Besucher jedoch höher sein könne.

„Wir verzeichnen permanent schwankende Besucherzahlen. Um so wichtiger ist es, die Öffnungszeiten im Stellwerk aufrecht zu erhalten“, sagte Daniel Lenz, der vom Gremium einstimmig zum Nachfolger von Gisela Sterk bestellt wurde, nachdem die langjährige Jugendbeauftragte ab Mai neue berufliche Wege gehen wird. Für seinen Bericht erhielt er das Lob der Gemeinderäte, die seine fachlich qualifizierte Arbeit zu schätzen wissen.

Das Stellwerk mit seinem Team ist Daniel Lenz zufolge eine wichtige Einrichtung, die den Jugendlichen Raum für Entwicklung, Entfaltung aber auch für Kreativität, eigenen Antrieb und Kommunikation gibt: „Hier können sie sein. Das macht offene Jugendarbeit aus. Denn wir sind da, sind bereit und treten in den Dialog mit den Jugendlichen, stehen ihnen aber auch zur Seite, wenn dies gewünscht wird. Erfolg ist nicht immer das, was man sieht“, sagte Daniel Lenz. Schließlich sende man Impulse und stelle Fragen, um ein eigenes Nachdenken anzuregen. „Somit geben wir Verantwortung und Entfaltungsmöglichkeiten in ihre Hände und machen zugleich Unerreichtes für sie möglich.“

Als subtile Erfolge sehe er persönlich die Tatsache, dass sich ehemalige Jugendliche und Ehrenamtliche immer wieder einfinden würden, um ihre Erfahrungen mit den jüngeren zu teilen. Ebenso unverzichtbar und wichtig für die Arbeit seien die vielen Kooperationen mit Schule, Vereinen, Behörden, Institutionen und Geschäftsinhabern. Schließlich bringe ein solches Netzwerk aus Partnern zahlreiche Synergieeffekte und Vorteile auf den verschiedensten Ebenen mit sich.

Diskussion mit den Jugendlichen

Um sich praktisch über die Jugendarbeit im Stellwerk ein Bild machen zu können, schlug Gemeinderätin Susanne Porstner von den Freien Wählern vor, mit den Jugendlichen einen Vorort-Termin zu vereinbaren, um eine Diskussion zu starten. Bürgermeister Achim Krafft und die Gemeinderäte lobten das Wirken und den vorbildlichen Einsatz von Daniel Lenz und wünschte ihm in seiner Funktion als neuer Jugendbeauftragter der Gemeinde viel Erfolg und stets ein gutes Händchen.

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