Nachwuchskünstler zaubern ein Musical auf die Bühne

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Musikschullehrerin Gertrud Vogel und ihre Nachwuchsdarsteller freuen sich auf die große Musicalaufführung am Donnerstag um 17.30
Musikschullehrerin Gertrud Vogel und ihre Nachwuchsdarsteller freuen sich auf die große Musicalaufführung am Donnerstag um 17.30 Uhr in der Festhalle Langenargen. (Foto: ah)
Freier Mitarbeiter

Die Kinder der Musikschule Langenargen zeigen am Donnerstag, 4. April, um 17.30 Uhr in der heimischen Festhalle einen musikalischen und schauspielerischen Leckerbissen. Mit dem Stück „Die Quasselhexe“ präsentieren die Nachwuchsmusiker und -darsteller unter der Regie von Gertraud Vogel ein Kindermusical, das eine zauberhafte Geschichte, lustige Lieder, Instrumentalmusik, vor allem aber viel Humor zum Inhalt hat. Der Eintritt ist frei.

Seit Wochen arbeiten die Mädchen und Buben der Musikschule auf ihren großen Auftritt in der Festhalle hin. In zahlreichen Proben haben sie Texte, Lieder, Mimik und Gesten fleißig geübt und durchgespielt. Schließlich gilt es, den vielen Besuchern eine unterhaltsame, lustige und kurzweilige Aufführung zu liefern. Gertraud Vogel, die mit ihren jungen Protagonisten die Szenen und Stücke akribisch einstudiert hat, zeigte sich im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ begeistert: „Unsere Darsteller sind mit viel Eifer dabei und engagieren sich sehr. Für sie ist der Auftritt am Donnerstag natürlich etwas ganz Besonderes. Auch wenn es während den Proben mal etwas lauter wird oder die Konzentration beim ein oder anderen nicht ganz so ausgeprägt ist oder nachlässt, so macht die Arbeit mit meinen Schützlingen sehr viel Spaß und Freude.“

Eine Besonderheit, die Gertraud Vogel hervorhebt: Die Darsteller haben den Inhalt der Geschichte über die Quasselhexe selbst erfunden. „Die Melodien und Texte zu den Liedern habe ich dann entsprechend angepasst. Die wunderbaren Kostüme übrigens hat unsere Moni Henzler designt und genäht.“

Um was es geht? Die Quasselhexe Tricksi lebt in einem Hexenhaus im Bürgerwald, wo sie einen magischen Hexengarten besitzt. Ihr ganzer Stolz ist eine rosarote Tanne, aus der Musik erklingt. Allzu gerne redet das Hexlein den ganzen lieben Tag und möchte ihre Gedanken den Bäumen, Blumen, Kräutern oder auch den Wald- und Gartentieren mitteilen. Doch dabei schafft sie es nicht, etwas Vernünftiges zu hexen und liefert sich eine Zauberpanne nach der anderen.

Den Hexenfreundinnen reicht’s

„Das ruft natürlich ihre Freundinnen auf den Plan, die diese Pannen langsam richtig satt haben. Mehr verrate ich nicht, sonst ist die ganze Spannung weg“, sagt Gertraud Vogel. Dann gibt sie in der letzten Probe im Musiksaal mit ihren Darstellern nochmals alles, um am Donnerstag um 17.30 Uhr bei der Premiere nicht plötzlich wie verhext auf der Bühne zu stehen.

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