Martin Schöllhorn bleibt Kommandant der Feuerwehr

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„Wir brauchen Sie und sind stolz auf ihre Leistungen“: Bürgermeister Achim Krafft (links) und der stellvertretende Kreisbrandmei
„Wir brauchen Sie und sind stolz auf ihre Leistungen“: Bürgermeister Achim Krafft (links) und der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer (rechts ) sind stolz auf die Freiwillige Feuerwehr Langenargen mit ihren geehrten Kameraden. (Foto: ah)
Freier Mitarbeiter

Ein arbeitsreiches Jahr mit vielen Einsätzen, der geräte- und ausbildungstechnische Stand, die Ersatzbeschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens für Oberdorf sowie die Baubesprechung für ein neues Löschfahrzeug „LF 10“ samt Neubau des Feuerwehrhauses sind am Montagabend die Hauptthemen der 39. Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langenargen gewesen. Bei den Wahlen wurde Kommandant Martin Schöllhorn für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.

„Ein Häuptling ist nur so gut, wie seine Indianer“, stellte Feuerwehrkommandant Martin Schöllhorn fest und bezog sich damit auf die enorme Zunahme der Alarmierungen und die damit zusammenhängende Verlässlichkeit seiner Kameraden, ohne die das Konstrukt Freiwillige Feuerwehr nicht funktionieren würde. So seien Ausrückzeiten zwischen null und zwei Minuten bei 27 und zwischen drei und vier Minuten bei 47 Einsätzen festgestellt worden, was sehr gut und vorbildlich sei.

In seinem Rückblick berichtete Schöllhorn von insgesamt 104 Einsätzen, Anforderungen und Brandwachen mit 79 Alarmierungen, davon 21 Brandmeldealarme, zehn Brandeinsätze im Gewerbegebiet, sowie 40 technischen Hilfeleistungen, darunter neun Anforderungen der Mehrzweckboote. Zudem habe man fünf Überlandhilfen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit im Gemeindeverwaltungsverband abgehalten. „Beim Brand mehrerer Sportboote im Oktober im Yachthafen Ultramarin konnte das erfolgreiche gemeinsame Wirken zwischen den benachbarten Wehren wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden.“

Baubeginn im Frühjahr 2020

Im Zusammenhang mit dem Neubau des Feuerwehrhauses bemerkte der Kommandant, dass man in puncto Interimslösung und Logistik durchaus vor Herausforderungen stehe: „Die Arbeiten auf dem Bauhof sind angelaufen, die alte Halle wurde inzwischen abgerissen. Nun dürfen wir auf den Zeitpunkt der Umsetzung, aber auch auf weitere Details gespannt sein.“

Bürgermeister Achim Krafft kündigte an, dass im Frühjahr 2020 die Bauarbeiten starten sollen und lobte eine aktive und engagierte Wehr, die unverzichtbar für das Gemeinwohl sei: „Ich dankte Ihnen allen für Ihren unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz. Wir brauchen Sie und sind stolz auf ihre Leistungen.“ Der Bürgermeister dankte zudem Wolfgang Litz und Philipp Wittmann, die über zehn Jahre hinweg als stellvertretende Kommandanten unverzichtbare und wertvolle Arbeit geleistet hätten. „Sie haben in besonderem Maße Verantwortung und Führungsstil bewiesen.“ Das gelte auch für Wendelin Hofer, der als Zugführer in Oberdorf hervorragend gewirkt habe. Mit den neuen stellvertretenden Kommandanten, Bernd Zapf und Simon Steinhauser, setzt die Wehr nun auf eine Verjüngung im Führungsstab: Auch Ihnen viel Erfolg im Amt.“

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung wurden folgende Kameraden geehrt und befördert: Manfred Siegl, Gabriel Wenzler, Michael Kraus, Roman Wocher (25 Jahre aktive Wehr), Josef Gierer, Wilfried Vögele (40 Jahre). Marius Noll, Dominik Hindelang, Simon Brugger, Janne Nold (Feuerwehrmann), Marion Braun (Oberfeuerwehrfrau), Bastian Wittmann (Hauptfeuerwehrmann), Alexander Oeckl (Löschmeister). Lara Klotz und Oliver Ege wurden in die aktive Wehr übernommen.

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