Kräftiger Westwind, Bahnabkürzung: „The Race“ verlangt Segelcrews alles ab

 Die Wettfahrt bei der 11. „The Race“ war schnell und herausfordernd.
Die Wettfahrt bei der 11. „The Race“ war schnell und herausfordernd. (Foto: Tobias Stoerkle/Yacht Club Langenargen)
Schwäbische.de

Segelcrews und Regattaleitung sind am vergangenen Samstag bei der 11. The Race gleichsam stark gefordert gewesen. Kräftiger Westwind mit Geschwindigkeiten von 25 bis in der Spitze 30 Knoten sorgten für eine schnelle und herausfordernde Wettfahrt. Als erste Yacht ging die „Wild Lady“ vom Organisator Yacht Club Langenargen (YCL), dieses Mal mit Steuermann Eckhard Kaller um 13:41 Uhr nach 5:41 Stunden über die Ziellinie – und zwar von Bodman kommend in West-Ost-Richtung.

Die Wettfahrtleitung geht auf Nummer sicher

„Hintergrund: Die Wettfahrtleitung entschied am Vormittag eine Bahnabkürzung, nachdem auch die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen und der Deutsche Wetterdienst zunehmende Windstärken bis über 35 Knoten ab circa 17:30 Uhr vorhersagten“, heißt es in der Mitteilung des YCL „Man wollte zu große Risiken vor allem in der Nacht vermeiden und informierte die Crews auf ihren Booten per SMS auf Höhe der Fährlinie Meersburg – Konstanz über die Abkürzung.“ Die übliche Weiterfahrt in die Bregenzer Bucht und zurück nach Langenargen entfiel.

Aufgrund der Windverhältnisse war von den gemeldeten Katamaranen nur die „Rocket“ mit Steuermann Hans-Joerg Etter vom Yacht Club Arbon gestartet. Auf Höhe Romanshorn entschied sich die Crew der „Rocket“ jedoch zur Aufgabe.

Die „Maximum“ mit Steuermann Günter Scheck vom Segelclub Bodman überquerte eine Stunde und 57 Minuten nach der „Wild Lady“ die Ziellinie, zwölf Minuten danach folgte die „Filius“ mit Steuermann Alex Höss vom Bregenzer Segel-Club. YCL-Präsident Peter Roos bilanzierte: „In diesem Jahr hat The Race bei außerordentlichen Wetter- und Windverhältnissen erneut ihre Champions-League-Qualitäten bewiesen. Wir sind froh, dass bis auf kleinere Schäden alle Crews glücklich wieder nach Hause gekommen sind.“

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