Kart-Einlage von Tim Zimmermann

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 Nutzt die Winterpause zu einem Ausflug zurück in den Kartsport: der Langenargener Rennpilot Tim Zimmermann.
Nutzt die Winterpause zu einem Ausflug zurück in den Kartsport: der Langenargener Rennpilot Tim Zimmermann. (Foto: Zimmermann)
Schwäbische Zeitung

Obwohl der Langenargener Rennfahrer Tim Zimmermann seine Karriere im Kartsport schon ein paar Jahre hinter sich hat und in der vergangenen Saison im Porsche Carrera Cup und der chinesischen LMP3-Serie unterwegs war, hat er seine Wurzeln nicht vergessen. Vergangenes Wochenende drehte er im italienischen Lonato mit seinem Ex-Team RS Motorsport ein paar Runden im Schaltkart. Doch vor allem der Weg zur Rennstrecke hatte es ihm angetan. Schließlich war es die erste Dienstfahrt in seinem neuen VW Golf GTI Clubsport.

Schlappe 190.000 Kilometer hatte der VW Golf von Tim Zimmermann auf dem Tacho, als der Langenargener sein Fahrzeug nach zweieinhalb Jahren in Rente schickte. Etwa 200 Kilometer am Tag ist er damit durchschnittlich gefahren. „Mein Auto ist für mich so etwas wie mein zweites Zuhause“, sagt Zimmermann. Mittlerweile fährt er einen gesponsorten VW Golf GTI Clubsport mit satten 290 PS – ganz nach dem Geschmack des Rennfahrers vom Bodensee. „Natürlich fahre ich auf der Straße anständig. Rasen sollen generell alle auf der Rennstrecke und nicht auf der Autobahn“, so Zimmermann. „Aber allein schon der Sound von diesem Auto ist Wahnsinn.“

Die erste Fahrt mit dem neuen Auto ging für den Langenargener Rennpilot gleich nach Italien. In Lonato am Gardasee hieß es für Tim Zimmermann „back to the roots“, zurück ins Kart. Mit seinem ehemaligen Team RS Motorsport drehte der Langenargener ein paar Runden im Schaltkart. „Für mich ist das immer die Chance, alte Freunde wiederzusehen“, freute er sich.

Zurück in Deutschland, saß Tim Zimmermann erneut in seinem neuen GTI, standen für ihn doch Sponsorenbesuche und zahlreiche andere Termine an. Und auch in Sachen Saison 2019 war der 22-Jährige viel unterwegs. „Da wird es auch bald eine Entscheidung geben“, erzählt er. „Ende Januar steht dann endgültig fest, in welcher Serie ich an den Start gehen werde.“

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