Grundschüler unterstützen Klinikclowns mit einer Spende

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Große Freude über die Spende: Die Klinikclowns erhalten von den Grundschülern eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1650 Eu
Große Freude über die Spende: Die Klinikclowns erhalten von den Grundschülern eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1650 Euro. (Foto: Franz-Anton-Maulbertsch-Schule)
Schwäbische Zeitung

Die Schüler der Franz-Anton-Maulbertsch-Schule Langenargen haben in der sozialen Woche in ihrer Freizeit zahlreiche Tätigkeitsfelder kennengelernt und mit ihrem Engagement eine Summe in Höhe von 1650 Euro erarbeitet. Das Geld kommt dem Verein der Klinikclowns „Lachmuskeln“ zugute, dessen Mitglieder Kinder, die im Krankenhaus liegen, besuchen und ihnen so ein paar fröhliche, unbeschwerte, lustige Minuten bescheren, heißt es in einem Bericht der Schule.

Die Aufgaben mit denen sich die Schüler das Geld erarbeitet haben, waren sehr umfangreich: Treppen wischen, staubsaugen, Rasen mähen, Traktor waschen, Blumen gießen, renovieren helfen, Brötchen holen, Wäsche aufhängen, Boot sauber machen, Einfahrt kehren oder Unkraut zupfen. Mit ihren Eltern, Nachbarn, Omas und Opas, Tanten und Onkel haben die Kinder zuvor vereinbart, für welche Aufgaben sie welchen Lohn erhalten. Der landete jedoch nicht in ihrer eigenen Tasche, sondern wurde von Initiatorin und Schulsozialarbeiterin Michaela Braun, Rektorin Uta-Maria Veit und Konrektorin Catherina Geiß kürzlich im Elisabethenkrankenhaus in Ravensburg an die Clowns übergeben. Als besondere Überraschung für die Schüler wurde mit den Clowns ein kleiner Film gedreht, den sich alle gemeinsam vor den Sommerferien anschauen werden.

Nun könnte man meinen, dass es den Schülern nicht besonders viel Freude bereitet habe, in ihrer Freizeit auch noch zu arbeiten. Doch auf Nachfrage von Schulsozialarbeiterin Braun, haben viele Kinder erzählt, dass sie Spaß an den Arbeiten hatten und die Arbeit der Clowns einfach toll finden, heißt es weiter in dem Bericht.

Wir sind sehr stolz auf unsere Schüler, die bei diesem Projekt, das zum ersten Mal in der sozialen Woche stattfand, mitgemacht haben.

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